Good Bye Posterous - Umzug auf Wordpress

Der Support bei Posterous lässt immer weiter nach. 

Deshalb habe auch ich mich entschlossen, mein Posterous-Blog zu schließen. Ich habe parallel einfach zum Experimentieren schon ein WordPress-Blog geführt. Dort werde ich mich auch weiterhin zu Wort melden. 

Danke an das Posterous-Team. Ich habe die einfache Bedienung und die Möglichkeit, Twitter und Facebook mit einem Klick mit zu bedienen, sehr geschätzt.

Kluft zwischen möglichen Netzeffekten und den emotionalen Fähigkeiten des Einzelnen - GDI Studie über Transparenz

«It’s difficult to think of any information in the modern world which doesn’t acquire more meaning, power, richness, context, substance and impact by being intelligently linked to other information.» so Alan Rusbridger, Chefredakteur des Guardian. 

Das GDI sieht in einer neuen Studie über die Chancen der Transparenz "eine wachsende Kluft zwischen dem möglichen Mehrwert eines Netzwerks und der mentalen und emotionalen Fähigkeit eines Einzelnen, diese Netzeffekte zu erschliessen." Die Menschen brauchen "Systeme (künstliche Intelligenzen), die die schnell anschwellende Datenflut sinnvoll verarbeiten und analysieren können. Und wir sind auf neue Dienstleistungen angewiesen, die das kollektive Wissen für uns Nutzer erschliessen."

Hier liegen Herausforderungen und Chancen für die klassischen Medien, z.B. durch Visualisierung von sozialen Daten für ein besseres Verständnis der komplexen Wechselwirkungen und Zusammenhänge zu sorgen. 

via http://www.gdi.ch/de/Think-Tank/Studien/Product-Detail/7  


  

Social Media und das Versagen einiger Marken - netzschnipsel.de

"Die Schwachstelle der Social Media Welt sind nicht die fehlenden User oder die mangelnde Innovation der Anbieter, sondern die in Social Networks aktiven Unternehmen selbst. 70% aller innerhalb eines Social Networks gestellten Nutzeranfragen blieben von den Firmen unbeantwortet." Ein gefährliches Spiel, meint der Blog zurecht.

Bedenklich: ausgerechnet die Medienbranche landet auf dem letzten Platz.

Wortwolke der Rede des neuen BBC-Chefs - Reportr.net

Der neue BBC-Chef George Entwistle hat in seiner Rede die Kreativität, das Publikum und den Glauben an die eigenen Fähgkeiten in den Mittelpunkt gestellt. Das zeigt die Wortwolke seiner Antrittsrede an die BBC-Beschäftigten. 

 

Wie so oft, wenn ein die Herausforderungen der Zukunft betont werden, empfinden auch in diesem Fall manche Stimmen die bisherigen Leistungen zu wenig gewürdigt. Es wird spannend sein, ob und wie der BBC die angestrebte Integration gelingt.

 

via reportr.net

 

The End of a Job as We Know It - It's about expertise, not just experience #arbeitswelt

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Agiles Management setzt selbstverantwortliche Menschen voraus, die über eine bestimmte Expertise verfügen und sich in gemischten Teams einer Aufgabe widmen können. So könnte man die Essenz dieses Blog-Beitrags von Josh Bersin zusammenfassen. In diesem Teil der Arbeitswelt, die hier gemeint ist, scheint das Ende der "Jobs" eingeläutet zu sein. Es geht zukünftig um "Rollen" statt "Jobs", um "Aufgaben" und "Projekte" statt "Funktionen".

Megatrends - Pläne für eine unplanbare Welt - gdi über die #trendforschung

Die Gründe für die wachsende Unzuverlässigkeit von Zukunftsprognosen sind:


  • Die Schere zwischen dem, was wir wissen müssten und dem, was wir mental und emotional verarbeiten können, öffnet sich immer weiter. Das Unverständliche wächst schneller als das Verständliche.
  • Mit steigender Komplexität und Dynamik eines Systems sinkt seine Vorhersehbarkeit. Die wachsende Zahl der Faktoren und ihre Wechselwirkungen, die zukünftige Entwicklungen beeinflussen, machen eine abschliessende Analyse praktisch unmöglich.
  • Mehr Information führt zu mehr Konfusion. Zu viel Information verwirrt die Entscheidungssysteme, auf jede Expertise folgt eine Gegenexpertise.

  • Als sicher gilt einzig, dass die Unsicherheit ständig wächst, die Welt ein unberechenbarerer Ort wird – und damit auch der Bedarf an Trendanalysen. Neuerdings ist das Ziel der Trendforschung nicht mehr, möglichst präzise einzelne Ereignisse vorherzusagen. Viel eher geht es darum, zu wissen, was möglich wird. Arthur C. Clark, der berühmte Science Fiction Autor und Technologie-Visionär, betonte bereits 1964 in einem BBC-Interview, dass die Kunst der Prognostik vor allem darin besteht, das Unmögliche zu Denken. Denn alle Prognosen, die uns als vernünftig und plausibel erscheinen, erwiesen sich höchstwahrscheinlich als falsch, und solche, die uns als total unrealistisch erscheinen, glaubt keiner: «Any believable prediction will be wrong. Any correct prediction will be unbelievable.» So führt gerade der Versuch, Trendforschung stärker an der Praxis zu orientieren und konkrete Handlungsanweisungen zu vermitteln, paradoxerweise dazu, dass sie den Anschluss an ihren Forschungsgegenstand verliert und ihre Voraussagekraft abnimmt.

     

    via gdi.ch 

     

    Die Spannung von Trend und Gegentrend ist es, die den Menschen seit jeher fasziniert. Deshalb plädiert das gdi dafür, Pläne für die Zukunft mit Megatrends zu versuchen. Denn sie helfen uns, die Möglichkeiten zu erkennen, die sich in der Zukunft auftun. 

     

    "Grün von den Graswurzeln her" by Elinor Ostrom | Project Syndicate

    Weltweit erleben wir, wie eine heterogene Ansammlung von Städten auf eine Weise interagiert, die weitreichenden Einfluss darauf haben könnte, wie sich das lebenserhaltende System der Erde weiterentwickelt. Diese Städte lernen voneinander, bauen auf guten Ideen auf und verwerfen weniger gute. Es dauerte Jahrzehnte, bis Los Angeles Maßnahmen zur Schadstoffbegrenzung ergriff, doch andere Städte, wie z.B. Peking, sind dann rasch auf den Zug aufgesprungen, als sie die Vorteile erkannten. Möglicherweise werden wir in den nächsten Jahrzehnten die Entstehung eines globalen Systems vernetzter nachhaltiger Städte erleben. Hat es Erfolg, wird jeder diesem Club beitreten wollen.

    Grundsätzlich ist dies der richtige Ansatz zur Bewältigung von systemischen Risiken und Veränderungen komplexer, vernetzter Systeme und zum erfolgreichen Management gemeinsamer Ressourcen – auch wenn er sich auf den erbarmungslosen Anstieg der Klimagasemissionen bisher noch nicht merklich ausgewirkt hat.

    Der KarmaKonsum-Blog erinnert an die Nobelpreisträgerin für Wirtschaftswissenschaften, die kürzlich verstorben ist.

    Kurator - das neue Bild des Journalismus? - derstandard.at über Armin Wolf

    Wolf ist ein Verfechter der Professionalität. Recherche, Selektion von Informationen, die redaktionelle Aufbereitung und Publikation, beispielsweise bei den Wikileaks-Dokumenten, dafür brauche es Journalisten. Das beste Umfeld bieten "nur professionelle Medien, weil man dafür Ressourcen braucht". "Journalismus ist ein Beruf, den man in professioneller Struktur anwendet", erklärte Wolf. Dabei ist Bezahlung ein wichtiger Aspekt. Nach Kommunikationsforscher Denis McQuail ist Journalismus "paid writing for public media with reference to actual and ongoing events of public relevance".

    Das schreibt derstandard.at über eine Vorlesung des ZIP2-Anchorman Armin Wolf an der Universität Wien. 

    "Letztlich ist Kuratieren das, was auch Journalisten bieten müssen. Das Gatekeeper-Modell ist hinfällig geworden. Das heutige Bild des Journalismus ist das des Kurators", sagte Wolf.

    Eine Rolle spiele dabei nicht nur das Senden, sondern auch das Empfangen. Wolf bemüht Bert Brecht: "Rundfunk ist von einem Distributionsapparat in einen Kommunikationsapparat zu verwandeln."

    via derstandard.at