World Cup to drive record in Social Media traffic

Soccer fans have never been shy about expressing their opinions, but this year's World Cup in South Africa - which will be the first of the "social media age" according to many - may see record levels of global interactivity. Sites such as Facebook, Twitter and YouTube were in their infancy in 2006, when the last World Cup took place in Germany, but have since exploded in popularity. Social media now connects millions around the world - 50 million tweets are sent daily while Facebook boasts more than 400 million active users - a development that will allow fans separated by distance to celebrate goals or critique referee decisions together online. Social media can bring fans closer together and give fans more opportunity to communicate with each other.

Die sozialen Netzwerke vor neuen Rekorden dankt der Fußball-WM. Bei Twitter & Co. kann sich die Euphorie und die Enttäuschung nach Lust und Laune entladen.

Statusupdates am Arbeitsplatz: Und was machst du so? -netmedia schreib.blog

Ist der Statusabgleich ein Instrument, um Mitarbeiter zu kontrollieren? Es gibt anscheinend Betriebsräte, die dies befürchten. Die Autorin des netmedia schreib.blog hat eineige Beispiele auf Lager, die aufzeigen, wie neben der Möglichkeit für den Mitarbeiter, sich Anerkennung zu verschaffen, auch das Unternehmen davon profitiert:

Ein paar Fallbeispiele

1) Ein Manager teilt mit, dass er sich für eine Konferenz vorbereitet, die an einem anderen Standort als seinem stattfindet. Ein Kollege liest das und möchte die Chance nutzen, um ihn beim Mittagessen persönlich kennenzulernen. Da der Manager sonst nur schlecht erreichbar ist, wird er ihn wegen einer Reklamation gleich direkt ansprechen können.

2) Eine Außendienstmitarbeiterin ärgert sich über die Flugverspätung während einer Reise. Ein Kollege liest das und gibt ihr den Tipp, einen Leihwagen oder den Zug zu nehmen, da im Internet bereits mehrere Ausfälle gemeldet wurden.

3) Eine Team-Assistentin soll für eine Kollegin ein kleines Geschenk besorgen, um ihr zur Geburt ihrer Tochter zu gratulieren. Über ihren Status meldet sie, sich gerade darüber Gedanken zu machen. Ein Kollege ruft sie darauf hin an und gibt ihr den Tipp, der jungen Mutter ein Abo vom neuen Familien-Magazin zu schenken, das sie in letzter Zeit oft gelesen hat.

4) Ein Wettbewerber stellt auf einer Messe seine neueste Innovation vor. Der Auszubildende des konkurrierenden Unternehmens fotografiert sie und sendet das Bild als Anhang in seinen Status mit der Frage, wo er sowas ähnliches schonmal gesehen hat? Daraufhin bedankt sich sein Kollege und schreibt, dass er das Alternativprodukt bei sich hat und morgen mit zur Messe bringt.

Der schleichende Untergang von Social Media | Future of Web Strategy

Macht es noch Sinn, zwischen "Sozialen Medien" und dem Rest der Medienlandschaft zu unterscheiden? Oder ist alles einfach Medium? Die Tatsache, dass sich diese Frage stellt scheint darauf hinzudeuten, wie sehr die Medien mittlerweile miteinander verschränkt sind. Nicht zuletzt eine Folge gründlicher Marketing-Aktivitäten im Web. Kommerzielle Netzwerkeffekte überlagern die sozialen Beziehungen, die Menschen über das Netz knüpfen. Untergehen werden sie deshalb noch lange nicht. Wie sich die Wirtschaft das Web zu eigen macht, macht das Bild vom Trojanischen Pferd sehr anschaulich. Den Vorständen in den Chefetagen bleibt nichts anderes übrig, als über ihre Silos hinauszudenken. Auch hier reisst das Web Mauern ein:

‘Social Media’ ist für mich eigentlich ein trojanischen Pferd, dass wir die letzten Jahre in die Meetingräume und Vorstandbüros unserer Kunden geschoben habe.

Man denkt man beschäftigt sich mit einem Randthema und ehe man sich versieht, sieht man sich mit grundsätzlichen Fragestellung in der Markenführung, in der Vertriebsstrategie, in der Unternehmenskommunikation, im Kundenservice oder wo auch immer konfrontiert.

So ist es nichts ungewöhnliches wenn aus einem ursprünglichen Marketing Projekt letzten Endes ein Projekt wird, was schnell unterschiedliche Abteilungen mit involvieren muss, um durchgeführt werden zu können und damit auch die Prozesse und Verantwortlichkeiten auf Kunde-Seite vor neue Herausforderungen stellt. Auf den ersten Blick denkt man, es geht darum einen weiteren “Kanal” zu bespielen, einen neuen Trend mit aufzugreifen und auf dem zweiten Blick sieht man, dass fast jegliche Aktion viel tiefgreifendere Implikationen nach sich zieht und z.B. auch Marketingziele dann erreicht werden können, wenn letzten Endes andere Abteilungen wesentlich stärker mit eingebunden werden, oder sogar die operative Verantwortung für ein Projekt tragen.

Das sind in der Regel grundlegende Veränderungen, die nicht einfach dadurch abgedeckt werden können, dass man jetzt mal einen neuen “Social Media” Kanal ins neue Portfolio mit aufnimmt.

Digital Natives im Enterprise 2.0 – Avantgarde oder Oberflächenkosmetik?

Passt der Begriff Digital Natives oder Digital Immigrants noch? Dieser Frage widmete sich das 33.Netzwerktreffen der Initiative Selbst GmbH e.V. Jörn Hendrik Ast war dabei:
Es gebe eher eine Aufteilung in digitale Besucher und Einwohner und weniger in digitale Eingeborene und Einwanderer. So warnte auch Thomas Sattelberger, Vorstandsmitglied der Selbst Gmbh und Personalvorstand der Telekom vor der Elitenbildung einer digitalen Avantgarde. Es ginge darum die Möglichkeiten für einen Wandel aus der digitalen Welt auch zu denen zu tragen, die sich nicht täglich damit auseinander setzen.

Peter Kruse hat ja eindrucksvoll dargelegt, wie gravierend sich die Wertewelten von Netzbesuchern und Netzbewohnern unterscheiden.
Dennoch darf man daran erinnern, dass die Unterscheidung auf die unterschiedliche Sozialisation der Jahrgänge vor und nach 1980 gemünzt war. Diese wird vermutlich für relevant bleiben, wenn man mit der Generationenbrille auf die Web-Nutzung schaut.

Für mich ist der Wechsel auf eine Unterscheidung, die die Werthaltung der Nutzer als Kriterium wählt, ein Zeichen dafür, dass sich die Netzkulturen stark ausdifferenzieren, weil viele "Digital Immigrants" ins Netz einsteigen. Umso wichtiger ist es, die integrierenden Kräften des Netzes zu suchen und zu nutzen.

Zockersieg 2.0 – Und wann folgt 3.0?

Ein Gastbeitrag von Georgio Zervas: Euro-Krise: Gerettet wurden Europas Banken – Griechenland und Europa bleiben gefährdet Die Ruhe täuscht. Der Zusammenbruch Griechenlands ist eher nur vertagt. Und auch der nächste Zockerangriff ist keineswegs gebannt. Europa muss endlich klug und kraftvoll gestalten. Sonst wird es weiterhin gestaltet – als universelle Versicherungsanstalt der globalen Zockercommunity. Zunächst einmal: Schon wenige Tage nach der „Rettung Griechenlands“ wurde es allen klar: Es ging gar nicht um die Rettung Griechenlands, sondern um die Rettung der „systemrelevanten“ Banken in Deutschland und allen anderen EU-Ländern. Diese mussten gerettet werden, damit wir uns keinen Lehman-Dominoeffekt mitten in unserer europäischen Bankenlandschaft einhandeln. Die vorläufige staatliche Garantiesumme der EU-Länder, damit die Banker und Zocker wieder beruhigt schlafen können, beläuft sich auf 720 Milliarden Euro. Und gleich wurde die Versicherung hinterhergeschoben: Wenn ihr mehr braucht, liefern wir auch gerne noch mehr.

Andererseits: Die Krise entfaltet eine Dynamik, die man auch als "Glück für Europa" interpretieren kann. Europa macht Fortschritte in der Integration. Darauf weist Fritz B. Simon hin ...
http://www.carl-auer.de/blog/simon/die-krise-gluck-fur-europa/

Ausprobiert: Best-of-Nachrichten Newsy.com - ZEIT ONLINE

Eine der ältesten Formen des Medien-Mashups kann man jeden Morgen in öffentlich-rechtlichen Radiosendern wie dem Deutschlandfunk hören: die Presseschau, in der vor allem die Kommentare diverser Zeitungen zu wichtigen Ereignissen zusammengefasst werden.

Die Idee dahinter ist, dass viele Quellen ein abgerundeteres Bild des Tagesgeschehens bieten als eine einzige. Offenbar wünschen sich das auch viele Internetnutzer. Vor ein paar Monaten ist in den USA eine multimediale Presseschau, ein Kanal der Highlights im Netz auf Sendung gegangen: Newsy zeigt Zwei- und Dreiminüter zu allen möglichen aktuellen Themen, vom Absturz der Wall Street bis hin zum belgischen Burka-Verbot. Das Prinzip: Anstatt selbst zu recherchieren, bedienen sich die Macher fleißig bei anderen Sendern und Webseiten. »Multiple sources tell the real story«, sagen sie – viele Quellen erzählen die wahre Geschichte.

Ein anderer Ansatz, zum Leuchtturm im Informationsdschungel des Web 2.0 zu werden: einsammeln und neu zusammenstellen.