Auf dem Weg in den Informationscrash? - Max Otte in der SWR2 Aula

"Wir sind in einer Art informatorischem Überlebenskampf", so Max Otte in der Hörfunksendung bei der SWR2 Aula "Weniger ist mehr - Wie geht man mit der Informationsflut um?" Er sieht drei Ursachen für diesen Weg in die "Desinformationsgesellschaft", die sich in allen Bereichen zeige. Besonders gravierend in der Finanzkrise oder im Gesundheitsbereich bei vermeintlichen Epidemien wie SARS, Schweinegrippe oder Geflügelpest. 

Drei Ursachen sieht er für diese Entwicklung: 

1. Die Interessen der Wirtschaftsakteure

2. Die Schwäche der Medien

3. Die Schwäche des Staates

Die Wirtschaftsakteure bestimmen die Spielregeln für das Wirtschaften heute weitgehend selbst. Der Staat kann seiner Verpflichtung, regulierend einzugreifen, wenn sich Fehlentwicklungen zeigen, kaum noch nachkommen. Die Medien sind durch einen starken Kostendruck geschwächt worden und suchen ihr Heil in einer Boulevardisierung.

Zum Selberhören hier der Link: http://www.swr.de/swr2/programm/sendungen/wissen/-/id=660374/nid=660374/did=6095606/1bzw660/index.html 

Enterprise 2.0 Blog » Blog Archive » Change the System, Not the technology

I’ve had previous conversations with this particular individual (who shall remain nameless for obvious reasons). A year or so ago I was surprised (actually somewhat flabbergasted) to receive an email from his PA telling me that this person had been impressed by an article I’d recently written. The email was all of eight words long – and I can’t help but wonder how much more time it took this person to instruct his PA to write it than it would have done to write it himself.

Die festgefahrenen Alltagsgewohnheiten von Führungskräften bestimmen allzu oft den Takt der innovativen Schritte.

Groundswell – Die Dünung in den sozialen Medien « Schaeferblick Weblog

Klare Ziele sind essentiell für den Erfolg einer Strategie und es lohnt sich, hier einiges an Zeit in Überlegungen und Diskussion zu investieren, bevor die nachfolgenden Schritte in Angriff genommen werden. Durch die Beobachtung hunderter Firmen haben die Autoren fünf grundlegende Ansätze herausgearbeitet, die als Orientierung für die individuellen Ziele dienen sollten:

  • Listening: Groundswell als Informationsquelle zum besseren Kundenverständnis
  • Talking: Social Web als Kanal zur Nachrichtenverteilung, aber mit klarer Zielsetzung zum Dialog
  • Energizing: Identifikation von enthusiastischen Kunden, die als Multiplikatoren auftreten
  • Supporting: Bereitstellen von Werkzeugen, damit sich Kunden selbst untereinander helfen können
  • Embracing: Integration der Kunden in die Wertschöpfungskette, z.B. bei der Produktentwicklung

In den meisten Organisationen sind diese Ziele bereits in den Geschäftsprozessen in der ein oder anderen Form enthalten. Als wesentliche Neuerung zielt Groundswell auf eine deutlich intensivere Kundenbeteiligung und -kommunikation, insbesondere auch der Kunden untereinander. An Hand konkreter Fallbeispiele werden im Buch zahlreiche Firmen vorgestellt, die einen dieser Ansätze mit ihrer Strategie verfolgen, und daraus entsprechende Erfolgsfaktoren/ Handlungsempfehlungen abgeleitet.

Der Post von schaeferblick zu "Groundswell" von Charlene Li erinnert daran, dass es bei Enterprise- 2.0-Initiativen vorrangig um die Einbindung der Kunden geht. Hier liegt für viele Unternehmen die größte Herausforderung, weil damit etablierte Haltungen und Einstellungen zu den Kunden in Frage gestellt werden.

Groundswell – Die Dünung in den sozialen Medien « Schaeferblick Weblog

Klare Ziele sind essentiell für den Erfolg einer Strategie und es lohnt sich, hier einiges an Zeit in Überlegungen und Diskussion zu investieren, bevor die nachfolgenden Schritte in Angriff genommen werden. Durch die Beobachtung hunderter Firmen haben die Autoren fünf grundlegende Ansätze herausgearbeitet, die als Orientierung für die individuellen Ziele dienen sollten:

  • Listening: Groundswell als Informationsquelle zum besseren Kundenverständnis
  • Talking: Social Web als Kanal zur Nachrichtenverteilung, aber mit klarer Zielsetzung zum Dialog
  • Energizing: Identifikation von enthusiastischen Kunden, die als Multiplikatoren auftreten
  • Supporting: Bereitstellen von Werkzeugen, damit sich Kunden selbst untereinander helfen können
  • Embracing: Integration der Kunden in die Wertschöpfungskette, z.B. bei der Produktentwicklung

In den meisten Organisationen sind diese Ziele bereits in den Geschäftsprozessen in der ein oder anderen Form enthalten. Als wesentliche Neuerung zielt Groundswell auf eine deutlich intensivere Kundenbeteiligung und -kommunikation, insbesondere auch der Kunden untereinander. An Hand konkreter Fallbeispiele werden im Buch zahlreiche Firmen vorgestellt, die einen dieser Ansätze mit ihrer Strategie verfolgen, und daraus entsprechende Erfolgsfaktoren/ Handlungsempfehlungen abgeleitet.

Der Post von schaeferblick zu "Groundswell" von Charlene Li erinnert daran, dass es bei Enterprise- 2.0-Initiativen vorrangig um die Einbindung der Kunden geht. Hier liegt für viele Unternehmen die größte Herausforderung, weil damit etablierte Haltungen und Einstellungen zu den Kunden in Frage gestellt werden.

Wie führt man ein Kernkraftwerk? - Achtsam!

"Gefährlich ist der Versuch, im Detail vorauszusehen, was passieren wird." Wer lernen will, wie Unternehmen in unsicheren Zeiten geführt werden können, sollte sich sogenannte hochzuverlässige Organisationen, wie z.B. Kernkraftwerke, Flugzeugträger, Chemieanlagen oder Notfallstationen, näher anschauen. Olaf Hinz hat die Merkmale achtsamer Führung in seinem aktuellen Blog-Post zusammengetragen.

LOHAS und Personalpolitik - KarmaKonsum

CSR - HR = PR

In dem Artikel bei ecopreneurist.com wird auf recht interessante Studien verwiesen, die belegen, dass LOHAS auch die Personalpolitik betrifft:

“Studies show that female and younger employees increasingly want green HR initiatives. In another, 79% of Gen Y workers report that they would be more likely to accept a job offer at a green company than another company when evaluating two similar job offers.

... oder positiv ausgedrückt: CSR = HR + PR

Grüne Personalarbeit - ein Thema, das uns in den nächsten Jahren beschäftigen wird?

Beständige Beziehungen im Netz - Mangelware? / Studie der BAT-Stiftung für Zukunftsfragen

Kurz vor der Jahrhundertwende wurde weltweit die „Generation @“ als Leitbild einer neuen Computerkultur ausgerufen. Die nächste Generation sollte ganz selbstverständlich mit und in virtuellen Welten leben. Doch der von Bill Gates stolz propagierte „Web Lifestyle“ stößt in Deutschland zunehmend auf psychische und soziale Grenzen. Die „kaum mehr überschaubare Medienflut“ produziert Infostress: „Man fühlt sich förmlich überrollt“ meint mittlerweile eine knappe Mehrheit der Bevölkerung (1998: 40% - 2010: 51%). Und Internet, das Netz der Netze, ist inzwischen zur größten persönlichen Enttäuschung der Deutschen geworden. Eine deutliche Mehrheit der Bundesbürger ist zu der Überzeugung gelangt: „Die mitmenschlichen Kontakte werden dadurch seltener. Die Vereinsamung nimmt eher zu“ (1998: 41% - 2010: 59%). Dies geht aus repräsentativen Vergleichsstudien der Jahre 1998 und 2010 hervor, in denen die BAT Stiftung für Zukunftsfragen bundesweit jeweils 2.000 Personen ab 14 Jahren nach ihren Einstellungen und Erfahrungen zur Medienentwicklung befragt hat.

„Im Internetzeitalter klaffen Wunsch und Wirklichkeit immer mehr auseinander“, so Prof. Dr. Horst W. Opaschowski, der Wissenschaftliche Leiter der Stiftung für Zukunftsfragen. „Neue Kontaktnetze sind oft nur einen Mausklick weit entfernt, können aber zwischenmenschliche Beziehungen immer weniger ersetzen, weil sie oberflächlich und beliebig bleiben. Mailen, Chatten und Surfen sind zwar zum digitalen Volkssport für die junge Generation geworden. Aber viele junge Leute zappen durch ihr Leben und warten auf Beständigkeit vergebens.“

Immer mehr junge Leute geben offen zu, dass sie im Internet selbst „eine Rolle spielen“ und „sich anders geben“ können als sie wirklich sind (1998: 29% - 2010: 49%). Auch nutzen viele den Computer als Rückzugsnische mit der Begründung, auf dieser Weise „dem Stress und der Hektik des Lebens zeitweilig zu entfliehen“ (1998: 30% - 2010: 44%). Gut ein Drittel der jungen Generation (1998: 30% - 2010: 37%) glaubt sogar, Defizite des Lebens durch die Beschäftigung mit dem Computer ausgleichen zu können. Professor Opaschowski: „Für die junge Mediengeneration ist die Computerkultur ein zweites Leben (‚Second Life’) geworden. Avatar lebt: Im Internet können sich die jungen Leute immer wieder neu erfinden. Der Wunsch kommt auf: Mehrere Leben leben!“ Dennoch glauben nur wenige (1998: 27% - 2010: 26%), dass diese Einstellung Auswirkungen auf die Werteorientierung ihres Lebens hat. Das Internet ist für sie nur eine Schau-Bühne, auf der sie spielen und gelegentlich auch probeleben können.

Die Öffentlichkeit des Netzes ist anscheinend eine unüberwindliche Hürde, wenn es darum geht, sich authentisch im Netz zu zeigen. Aber woran lässt sich überhaupt festmachen, was "echt" ist und was "Rollenspiel"?

Enterprise 2.0 – Wie mit den Einwänden umgehen? | enterprise2punkt0.at

Je mehr sich E2.0-Ideen in der Unternehmenspraxis ausbreiten, umso mehr kommen auch die zweifelnden Stimmen zu Wort. Kostet das Suchen in Blogs und Wikis nicht zuviel Zeit? Werden denn auch alle mitmachen? Christoph Strnagl zitiert zwei Experten mit folgender Empfehlung:

Selbstbeschränkung und das (Rück-) Besinnen auf die Mechanismen der klassischen Kommunikation.

Ja, wenn sie 25 RSS Feeds lesen, 10 Blogs verfolgen und dann vielleicht selbst noch in Xing Moderator einer Gruppe sind, dann ist das möglicherweise zu viel. Aber das kann man mit ein bisschen Selbstreflexion erkennen und mit etwas Konsequenz auch ändern und seine E2.0 Konsumation und Produktion entsprechend einschränken: Nicht alles wird für die eigene Arbeit gleich wichtig und dringend sein.

Wenn mehr eigenverantwortliches Handeln gewünscht ist, hat das eben zwei Konsequenzen. Die Mitarbeiter sollten die Rolle als Wissensarbeiter annehmen und ausfüllen (können) und die Führung sollte diesen Musterwechsel auf dem Schirm haben, wissen, was sie damit erreichen will und die Mitarbeiter bei ihrem Lernprozess fördern. Nicht einfach - aber möglich!

FTD.de über den Erfolg von herrenausstatter.de - "Der Blick fürs Wesentliche"

Es gibt Hemden. Eine Marke. Zwei Farben, Weiß und Blau. Und es gibt Socken. Sonst nichts. Was sich anhört wie real existierender Sozialismus, ist 1997 das Eröffnungsangebot eines der erfolgreichsten deutschen Onlineshops. Als Renata DePauli ihre Website Herrenausstatter.de online stellt, haben die meisten Deutschen ihr Telefon noch von der Telekom gemietet - mit Schnur.
Als innovativ gilt, wer sich mit einem Modem ins Internet einwählt und minutenlang auf den Aufbau der Startseite wartet. Nur Computernerds kommen auf die Idee, im Internet einzukaufen. In der ersten Woche verkauft Renata DePauli sechs Paar Socken. Das kleine Gästezimmer ihrer Münchner Wohnung dient als Fotostudio, Büro und Versandabteilung zugleich. Das Lager ist im Kleiderschrank.
via ftd.de

Das waren die bescheidenen Anfänge des bis heute andauernden Wachstumskurses eines Internet-Shops. Faszinierend zu lesen, wie sich der Erfolg einstellt, wenn man die Bedürfnisse und Wünsche der Zielgruppe ernst nimmt, z.B. Modeberatung anbietet, vom Geschäft etwas versteht, z.B. die Logistik beherrscht, und sich Zeit gönnt, das Unternehmen organisch wachsen zu lassen.

Eine lesenswerte Fallstudie aus der Business-Ecke des Internets!

Lesetipp gefunden bei http://mwonline.de