Facebook - unverzichtbar? | Social Media Today

In ihrer Facebook-Bilanz "10 Things I Learned About Facebook in 2010" schreibt Tia Anderson:

2. The majority of people who leave Facebook come back.

Of my friends who’ve deactivated their accounts, most end up unable to live without it and return within a few months, as the connections made through Facebook and the information available proves useful for personal or professional networking.

Sind wir wirklich schon so abhängig von Facebook? Tia Anderson zieht eine durchaus differenzierte Bilanz über das Phänomen Facebook. Dennoch finde ich es höchst Besorgnis erregend, wenn Aussteiger wieder zurückkehren (müssen)!

Transparenz vs. Diskretion - Stuttgarter Zeitung online

In permanenter Öffentlichkeit wird Politik nicht besser, sie wird unmöglich. Eine Gesellschaft, der man beim Denken zusehen kann, denkt nicht. Sie posiert. Aus Verhandlungen werden Debatten. Wer als Akteur ständig von Freund und Feind beobachtet wird, kann sich in seinen Positionen nicht bewegen. Politik im demokratischen Staat muss aber versuchen, unterschiedliche Interessen auszugleichen, indem jeder ein Stück von seinem Standpunkt abrückt. Natürlich brauchen politische und gesellschaftliche Prozesse Transparenz, jedoch nur am Anfang und am Ende. Dazwischen gibt es eine Phase, die nach Diskretion, nach einem Hinterzimmer verlangt.

Die Stuttgarter Zeitung nimmt die Gespräche "hinter verschlossenen Türen" vor Geisslers Schlichtungsspruch zum Anlass, grundsätzlich über Transparenz und Diskretion in Zeiten des Internets nachzudenken.

Where do ideas come from?

Where do ideas come from?

  1. Ideas don't come from watching television
  2. Ideas sometimes come from listening to a lecture
  3. Ideas often come while reading a book
  4. Good ideas come from bad ideas, but only if there are enough of them
  5. Ideas hate conference rooms, particularly conference rooms where there is a history of criticism, personal attacks or boredom
  6. Ideas occur when dissimilar universes collide
  7. Ideas often strive to meet expectations. If people expect them to appear, they do
  8. Ideas fear experts, but they adore beginner's mind. A little awareness is a good thing
  9. Ideas come in spurts, until you get frightened. Willie Nelson wrote three of his biggest hits in one week
  10. Ideas come from trouble
  11. Ideas come from our ego, and they do their best when they're generous and selfless
  12. Ideas come from nature
  13. Sometimes ideas come from fear (usually in movies) but often they come from confidence
  14. Useful ideas come from being awake, alert enough to actually notice
  15. Though sometimes ideas sneak in when we're asleep and too numb to be afraid
  16. Ideas come out of the corner of the eye, or in the shower, when we're not trying
  17. Mediocre ideas enjoy copying what happens to be working right this minute
  18. Bigger ideas leapfrog the mediocre ones
  19. Ideas don't need a passport, and often cross borders (of all kinds) with impunity
  20. An idea must come from somewhere, because if it merely stays where it is and doesn't join us here, it's hidden. And hidden ideas don't ship, have no influence, no intersection with the market. They die, alone.

Defense Acquisition Enterprise 2.0: Some Peter Drucker Knowledge For You On His Birthday

What made them all effective is that they followed the same eight practices:
  • They asked, ‘What needs to be done?’
  • They asked, ‘What is right for the enterprise?’
  • They developed action plans.
  • They took responsibility for decisions.
  • They took responsibility for communicating.
  • They were focused on opportunities rather than problems.
  • They ran productive meetings.
  • They thought and said ‘we’ rather than ‘I.’

Leadership wird gerne mit Charisma verwechselt. Peter Drucker hat die Erfahrung gemacht, dass große Unternehmenslenker keineswegs immer typische "Leader" waren. Es war ihr konsequentes Handeln, das sie erfolgreich gemacht hat.

Und noch ein Führungsprinzip ist dem Autor des oben zitierten Blogbeitrags wichtig: "Listen first, speak last."

Cloud Computing: NASA startet in die Datenwolke - heute.de Nachrichten

"Spirit" und "Opportunity", so heißen die beiden Mars-Rover, die seit Januar 2004 auf dem Roten Planeten im Einsatz sind. Eigentlich sollte ihre Mission nach 90 Tagen schon zu Ende sein. So jedenfalls hatte es die NASA ursprünglich geplant. Doch zur Freude der NASA-Ingenieure am Jet Propulsion Laboratory (JPL) im kalifornischen Pasadena haben "Spirit" und "Opportunity" das raue Marsklima bis heute gut überstanden.

Kein Geld für neue Rechner

Die überraschend lange Lebensdauer der beiden Mars-Rover bereitete den NASA-Forschern allerdings auch Kopfzerbrechen. Denn die Datenmengen, die gespeichert, verwaltet und verarbeitet werden müssen, übersteigen mittlerweile die Rechenkapazitäten, mit denen das Projekt einst an den Start gegangen ist. Und Geld für neue Rechner sieht das knappe Budget der Marsmission nicht vor.

Bei ihrer Suche nach kostengünstigen Alternativen setzen die NASA-Forscher nun auf Cloud Computing, also auf das Mieten von Rechenleistung und Speicherplatz in einem kommerziellen Rechenzentrum. Internetbuchhändler Amazon, bereits seit 2006 auch mit Cloud Computing im Geschäft, machte das Rennen. Die Verträge mit der NASA sind unter Dach und Fach.

Die Nasa wagt den Schritt ins Cloud Computing, derweil viele deutsche Unternehmen noch zögern, weil sie um die Datensicherheit und die Rechnerverfügbarkeit fürchten. Es scheint jedoch nur eine Frage der Zeit, bis sich diese auf den ersten Blick allzu radikal wirkenden Lösungen durchsetzen werden. Die Kostenvorteile sind einfach zu verlockend ...

Arbeitsplatz der Zukunft: Immer mehr geht in der Cloud - Digital naiv - Stefan63's Blog

Webbasierte E-Mail und Kalender-Funktionen als Standard. Wie in der privaten Nutzung mit Yahoo-Mail oder Web.de werden immer mehr Anwender auch im Unternehmen browserbasiert und eben von verschiedenen Devices (Smartphone, Tablet) E-Mails bearbeiten.

Vom Adressbuch zum Netzwerk: Die bestehenden Adressbücher werden übernommen und sind Ausgangspunkt zum Aufbau eines Netzwerkes , in dem man arbeitet und kommuniziert.

Anwender und Kontakte werden in Communities organisiert beziehungsweise organisieren sich viral selbst. Communities meint hier den Zusammenschluss und die Organisation bestimmter Personen zu gemeinsamen Projekten, in den man Daten und Dateien austauscht, Lesezeichen teilt und zu Themen diskutiert.

Dateien liegen dabei verstärkt in der Wolke und werden (hoffentlich) nicht mehr so oft als Attachment verschickt. Das Dropbox-Prinzip hält auch in Unternehmen Einzug. Dateien sind online für verschiedene Devices verfügbar und ich kann diese Anderen (oder auch einer Community) gezielt verfügbar machen, zum Lesen oder Bearbeiten.

Und das gilt ebenso für Aktivitäten, quasi ein Mini-Projektmanagement-Werkzeug. In LotusLive haben wir damit zum Beispiel gemeinsam mit einer Vielzahl externer Partner das IBM Lotus JamCamp in diesem Jahr organisiert und sind derzeit dabei, die zweite Ausgabe im nächsten Frühsommer zu planen.

Online-Konferenzen werden ein alltägliches Werkzeug werden. Man kann Personen online zusammenschalten, sich gemeinsam Daten und Dateien anschauen, Projekte besprechen und das dokumentieren. Dies geschieht ad hoc mit wenigen Mausklicks ohne lange technische Vorbereitung.

Eine Chat-Funktion für den schnellen Austausch darf natürlich auch nicht fehlen, inklusive der Einbindung externer Services wie Skype.

Ein zusätzliches Highlight wird dann noch die gemeinsame Live-Bearbeitung von Dokumenten im Team, inklusive der Möglichkeit, bestimmten Autoren bestimmte Textbereiche oder Kapitel zum Schreiben oder Redigieren zuzuweisen.

Das sind die Funktionen, die nach und nach in die Cloud wandern werden. So beschreibt es Stefan Pfeiffer von IBM. Auch wenn Cloud-Computing zunächst der nächste Hype sein wird, so scheinen kaum Zweifel daran, dass wir es letztlich mit einem fundamentalen Entwicklungssprung für die Unternehmens-IT zu tun haben.

Lehman, GMs Aztek und 9/11 als Beispiele misslungener Kooperation - Was würde Peter Drucker dazu sagen?

Was würde Peter Drucker über Enterprise 2.0 sagen? Wir wissen es nicht. Allein die Web-Technologie hätte in den drei drastischen Fallbeispielen - Lehmann, GMs Aztek und 9/11 - die grandiosen Managementfehlleistungen sicherlich nicht verhindern können. Sie hätte aber die Chance auf eine funktionierende Kooperation erhöht. Das Wissen, das ja in allen drei Fällen vorhanden war, hätte leichter wirksam werden können. Was die Beispiele auch deutlich zeigen: ein "Enterprise 2.0" braucht Manager, die zulassen, dass die Wissensarbeiter ihr Wissen anwenden. Wie definiert Peter Drucker denn Manager von heute so schön: "a manager is one who 'is responsible for the application and performance of knowledge.'"

Gefunden bei Willms Buhse http://twitter.com/#!/ahoibrause

Das ganze Leben online - Sven Gábor Jánzsky bei der SWR2 Aula

Der Fernsehmonitor wird in der Tapete integriert sein. Der Couchtisch ist mit einer iPad-ähnlichen Tischplatte ausgestattet. Was macht der Tisch, wenn ich einen Joghurt-Becher mit Erdbeer-Geschmack draufstelle? Er registriert das und merkt sich, was mir besonders gut schmeckt. Die Zeitung der Zukunft ist aus verschiedenen Zeitungen zusammengestellt, nach meinen persönlichen Schlagworten, ganz persönlich morgens im Briefkasten. Wir zappen nicht mehr. Denn TV-Programme sind keine 24-Stunden-Programme mehr. In der Fernbedienung ist eine Software drin, die mir mein ganz persönliches Programm nach meinen Vorlieben zusammenstellt. Das Internet hat nichts mehr mit dem Computer zu tun. Es ist in jedem Gerät, weil Chips überall eingebaut werden können.

So beschreibt der Trendforscher Sven Gábor Jánszky das Wohnzimmer 2020 in einem Beitrag zur SWR2 Aula, in dem er uns die Lebenswelt 2020 vorstellt, wie sie aussehen kann - vorausgesetzt, wir wollen das so. Er findet gute Gründe, weshalb wir uns darauf einstellen sollten. Denn es hat ein Umdenken eingesetzt, z.B. beim Datenschutz. Der Datenschutz der Zukunft wird die persönlichen Daten nicht mehr in erster Linie vor dem Staat schützen. Er wird dazu beitragen, dass die Menschen ihre Daten veröffentlichen können, ohne ihre eigene Souveränität zu verlieren.