Lufthansa als Enterprise 2.0

Gerade mal ein Jahr nach Einführung von eTeaming, mit dem die Lufthansa zu einem Enterprise 2.0 werden will, meldet sie ein Nutzungsverhältnis von 61-29-10! Im Vergleich zu der für das Web angenommenen 90-9-1 eine erstaunliche Zahl! Natürlich wird es der Anspruch jedes unternehmensinternen sozialen Netzes sein, das Nutzerverhalten in diese Richtung zu lenken. Es spricht aber für eine gute Einführungsstrategie, wenn dies so schnell gelingt. 

Hier geht es direkt zu einer Lufthansa-Präsentation über ihr eTeaming-Projekt. 

 

 

 

Enterprise 2.0 in der Wirtschaftswoche

Originelle Idee der Wirtschaftswoche, einen Beitrag über Enterprise 2.0 wie ein Wiki zu gestalten. 

Bis 2013 wollen zahlreiche Konzerne weltweit ihre Investitionen in Enterprise-2.0-Werkzeuge verzehnfachen – auf insgesamt 4,6 Milliarden Dollar. Die damit verbundenen Hoffnungen sind groß: Unternehmen mit einer ausgeprägten Kollaborationskultur steigern ihre Produktivität um bis zu 250 Prozent, haben Harvard-Wissenschaftler errechnet.

Der Ressortleiter der Wirtschaftswoche, Jochen Mai, sieht vier Effekte, die für dieses riesige Potenzial entscheidend sind: 

  • Per Blog-Kommentar oder in den Projekt-Wikis kann sich prinzipiell jeder einmischen und sein Wissen teilen. Entscheidungen werden transparenter, Konzepte runder, das Gefühl der Mitsprache und das Engagement steigen. So kommen auch jene Experten zu Wort, an die zunächst gar nicht gedacht wurde.
  • Die Projektteams können sich jederzeit verändern. Vor allem dann, wenn neue Probleme auftauchen und die dafür erfahrensten Kollegen gesucht werden. Die Hinweise dazu kommen meist von den Mitlesern. So beschleunigt sich auch der Auswahlprozess, um die jeweils besten Fachkräfte für ein Projekt zu finden.
  • Ebenso werden Projekt-Doubletten vermieden. Wenn zufällig drei Teams an drei Standorten an einem vergleichbaren Problem laborieren, wird dies im Wikinetz schnell sichtbar. Ineffizienzen werden so vermieden, bevor sie entstehen.
  • Durch die effizienteren Arbeitsabläufe verbessern die Unternehmen langfristig die Qualität ihrer Produkte. Durch die stärkere Vernetzung aller Mitarbeiter wird Wissen schneller aktiviert. Es entstehen am Ende bessere Lösungen für Kunden.

Man darf gespannt sein, ob die Dynamik dieser spannenden Entwicklung weiter anhält. Bisher sind ja eher IT-affine Unternehmen dabei, das Konzept zu verwirklichen.

Lernumgebungen mit Standard-Web-2.0-Werkzeugen

Eine gut verständliche Einführung in die Welt von Twitter, Skype, Youtube, Flickr, Slideshare & Co. und ihrer Nutzung in (nicht nur) kleinen und mittleren Unternehmen bietet ein Praxisleitfaden des Deutschen Netzwerks für E-Learning Akteure e.V. 

Eine praktische Web 2.0-Projektumgebung

gefunden bei http://joachimniemeier.posterous.com/

Enterprise 2.0 - Der aktuelle Stand

Die Nutzung sei dort am höchsten,

wo die Mitarbeiter und das Management bei ihrem täglichen Geschäft abgeholt werden und Enterprise 2.0 dieses Geschäft maßgeblich unterstützt und verbessert.

Das ist eine von vielen durchdachten Empfehlungen, die Joachim Niemeier für die Munich Enterprise 2.0 Group zusammengetragen hat.

Wichtig z.B. auch

Klare Leitlinien für den Umgang mit sensiblen Inhalten schaffen, Mitarbeitern Sicherheit geben und die Verbindlichkeit der Inhalte sicherstellen.

Enterprise 2.0 in 2010 – Wie weit sind die deutschen Unternehmen?

Lesenswert für alle, die sich auf den Weg machen wollen. 

Enterprise 2.0 – Die Weichen stellen

Wiederholen sich in der Wirtschaft mit der Enterprise-2.0-Bewegung die Muster aus dem gescheiterten Wissensmanagement-Boom der Jahrtausendwende? Gerald Lembke, Professor an der Dualen Hochschule Mannheim, sieht jedenfalls Parallelen zwischen diesen beiden Entwicklungen. 

Geändert hat sich seitdem in den meisten Unternehmen wenig. Weder wandelte sich ihre Kultur, noch ist die Herausforderung, Wissen zu organisieren, gelöst.

Und nun kommt das Web 2.0 und die Unternehmen sollen sich zu Enterprise 2.0 entwickeln? Verständlich, dass sich manch Manager diesem Thema mit Vorbehalten nähert. Trotzdem führt in den Unternehmen kein Weg an einer Beschäftigung mit den Fragen vorbei:

- Inwieweit verändert die Web 2.0-Technologie unser Umfeld? Und:

- Inwieweit können, wollen oder müssen wir sie sogar für unseren Erfolg nutzen?

via unternehmer.de

In Teil 2 erläutert Gerald Lemcke, wie Unternehmen in der "Hypertextorganisation" Offenheit und Verlässlichkeit, Projekt und Routine miteinander verbinden und wie daraus ein Wissenskreislauf entsteht. 

In Teil 3 schließlich zeigt er auf, wie sich die Rolle der Führungskräfte verändert und warum ohne ausreichende "netzbasierte Sozialkompetenzen" Enterprise-2.0-Projekte scheitern.

Enterprise 2.0 – Beam me up, Prezi

Check out this website I found at http://felmundo.wordpress.com/

Eine sehr gute, ausführliche Zusammenfassung zum Enterprise 2.0. Dauer ca. 30 Minuten.

Übrigens mit prezi.com schön präsentiert. Dazu noch eine Anmerkung. Die angenehme Art der Animation ändert nichts an der Tatsache, dass letztlich über die Qualität von Powerpoint & Co. die Visualisierung in Verbindung mit dem gesprochenen Wort entscheiden.

Enterprise 2.0 Blog » Blog Archive » Change the System, Not the technology

I’ve had previous conversations with this particular individual (who shall remain nameless for obvious reasons). A year or so ago I was surprised (actually somewhat flabbergasted) to receive an email from his PA telling me that this person had been impressed by an article I’d recently written. The email was all of eight words long – and I can’t help but wonder how much more time it took this person to instruct his PA to write it than it would have done to write it himself.

Die festgefahrenen Alltagsgewohnheiten von Führungskräften bestimmen allzu oft den Takt der innovativen Schritte.

Groundswell – Die Dünung in den sozialen Medien « Schaeferblick Weblog

Klare Ziele sind essentiell für den Erfolg einer Strategie und es lohnt sich, hier einiges an Zeit in Überlegungen und Diskussion zu investieren, bevor die nachfolgenden Schritte in Angriff genommen werden. Durch die Beobachtung hunderter Firmen haben die Autoren fünf grundlegende Ansätze herausgearbeitet, die als Orientierung für die individuellen Ziele dienen sollten:

  • Listening: Groundswell als Informationsquelle zum besseren Kundenverständnis
  • Talking: Social Web als Kanal zur Nachrichtenverteilung, aber mit klarer Zielsetzung zum Dialog
  • Energizing: Identifikation von enthusiastischen Kunden, die als Multiplikatoren auftreten
  • Supporting: Bereitstellen von Werkzeugen, damit sich Kunden selbst untereinander helfen können
  • Embracing: Integration der Kunden in die Wertschöpfungskette, z.B. bei der Produktentwicklung

In den meisten Organisationen sind diese Ziele bereits in den Geschäftsprozessen in der ein oder anderen Form enthalten. Als wesentliche Neuerung zielt Groundswell auf eine deutlich intensivere Kundenbeteiligung und -kommunikation, insbesondere auch der Kunden untereinander. An Hand konkreter Fallbeispiele werden im Buch zahlreiche Firmen vorgestellt, die einen dieser Ansätze mit ihrer Strategie verfolgen, und daraus entsprechende Erfolgsfaktoren/ Handlungsempfehlungen abgeleitet.

Der Post von schaeferblick zu "Groundswell" von Charlene Li erinnert daran, dass es bei Enterprise- 2.0-Initiativen vorrangig um die Einbindung der Kunden geht. Hier liegt für viele Unternehmen die größte Herausforderung, weil damit etablierte Haltungen und Einstellungen zu den Kunden in Frage gestellt werden.