oestermann's posterous http://oestermann.posterous.com Most recent posts at oestermann's posterous posterous.com Fri, 23 Nov 2012 13:12:18 -0800 Good Bye Posterous - Umzug auf Wordpress http://oestermann.posterous.com/good-bye-posterous-umzug-auf-wordpress http://oestermann.posterous.com/good-bye-posterous-umzug-auf-wordpress

Der Support bei Posterous lässt immer weiter nach. 

Deshalb habe auch ich mich entschlossen, mein Posterous-Blog zu schließen. Ich habe parallel einfach zum Experimentieren schon ein WordPress-Blog geführt. Dort werde ich mich auch weiterhin zu Wort melden. 

Danke an das Posterous-Team. Ich habe die einfache Bedienung und die Möglichkeit, Twitter und Facebook mit einem Klick mit zu bedienen, sehr geschätzt.

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Fri, 02 Nov 2012 04:02:00 -0700 Kluft zwischen möglichen Netzeffekten und den emotionalen Fähigkeiten des Einzelnen - GDI Studie über Transparenz http://oestermann.posterous.com/kluft-zwischen-moglichen-netzeffekten-und-den http://oestermann.posterous.com/kluft-zwischen-moglichen-netzeffekten-und-den

«It’s difficult to think of any information in the modern world which doesn’t acquire more meaning, power, richness, context, substance and impact by being intelligently linked to other information.» so Alan Rusbridger, Chefredakteur des Guardian. 

Das GDI sieht in einer neuen Studie über die Chancen der Transparenz "eine wachsende Kluft zwischen dem möglichen Mehrwert eines Netzwerks und der mentalen und emotionalen Fähigkeit eines Einzelnen, diese Netzeffekte zu erschliessen." Die Menschen brauchen "Systeme (künstliche Intelligenzen), die die schnell anschwellende Datenflut sinnvoll verarbeiten und analysieren können. Und wir sind auf neue Dienstleistungen angewiesen, die das kollektive Wissen für uns Nutzer erschliessen."

Hier liegen Herausforderungen und Chancen für die klassischen Medien, z.B. durch Visualisierung von sozialen Daten für ein besseres Verständnis der komplexen Wechselwirkungen und Zusammenhänge zu sorgen. 

via http://www.gdi.ch/de/Think-Tank/Studien/Product-Detail/7  


  

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Sat, 13 Oct 2012 05:23:00 -0700 Social Media und das Versagen einiger Marken - netzschnipsel.de http://oestermann.posterous.com/social-media-und-das-versagen-einiger-marken http://oestermann.posterous.com/social-media-und-das-versagen-einiger-marken

"Die Schwachstelle der Social Media Welt sind nicht die fehlenden User oder die mangelnde Innovation der Anbieter, sondern die in Social Networks aktiven Unternehmen selbst. 70% aller innerhalb eines Social Networks gestellten Nutzeranfragen blieben von den Firmen unbeantwortet." Ein gefährliches Spiel, meint der Blog zurecht.

Bedenklich: ausgerechnet die Medienbranche landet auf dem letzten Platz.

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Fri, 21 Sep 2012 03:02:00 -0700 Wortwolke der Rede des neuen BBC-Chefs - Reportr.net http://oestermann.posterous.com/wortwolke-der-rede-des-neuen-bbc-chefs-report http://oestermann.posterous.com/wortwolke-der-rede-des-neuen-bbc-chefs-report

Der neue BBC-Chef George Entwistle hat in seiner Rede die Kreativität, das Publikum und den Glauben an die eigenen Fähgkeiten in den Mittelpunkt gestellt. Das zeigt die Wortwolke seiner Antrittsrede an die BBC-Beschäftigten. 

 

Wie so oft, wenn ein die Herausforderungen der Zukunft betont werden, empfinden auch in diesem Fall manche Stimmen die bisherigen Leistungen zu wenig gewürdigt. Es wird spannend sein, ob und wie der BBC die angestrebte Integration gelingt.

 

via reportr.net

 

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Sun, 05 Aug 2012 05:38:00 -0700 On Transparency - documenta13 http://oestermann.posterous.com/on-transparency-documenta13 http://oestermann.posterous.com/on-transparency-documenta13

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Sun, 08 Jul 2012 04:41:00 -0700 The End of a Job as We Know It - It's about expertise, not just experience #arbeitswelt http://oestermann.posterous.com/the-end-of-a-job-as-we-know-it-its-about-expe http://oestermann.posterous.com/the-end-of-a-job-as-we-know-it-its-about-expe
Media_httpjoshbersinc_hndhs

Agiles Management setzt selbstverantwortliche Menschen voraus, die über eine bestimmte Expertise verfügen und sich in gemischten Teams einer Aufgabe widmen können. So könnte man die Essenz dieses Blog-Beitrags von Josh Bersin zusammenfassen. In diesem Teil der Arbeitswelt, die hier gemeint ist, scheint das Ende der "Jobs" eingeläutet zu sein. Es geht zukünftig um "Rollen" statt "Jobs", um "Aufgaben" und "Projekte" statt "Funktionen".

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Sat, 23 Jun 2012 04:46:06 -0700 Megatrends - Pläne für eine unplanbare Welt - gdi über die #trendforschung http://oestermann.posterous.com/megatrends-plane-fur-eine-unplanbare-welt-gdi http://oestermann.posterous.com/megatrends-plane-fur-eine-unplanbare-welt-gdi

Die Gründe für die wachsende Unzuverlässigkeit von Zukunftsprognosen sind:


  • Die Schere zwischen dem, was wir wissen müssten und dem, was wir mental und emotional verarbeiten können, öffnet sich immer weiter. Das Unverständliche wächst schneller als das Verständliche.
  • Mit steigender Komplexität und Dynamik eines Systems sinkt seine Vorhersehbarkeit. Die wachsende Zahl der Faktoren und ihre Wechselwirkungen, die zukünftige Entwicklungen beeinflussen, machen eine abschliessende Analyse praktisch unmöglich.
  • Mehr Information führt zu mehr Konfusion. Zu viel Information verwirrt die Entscheidungssysteme, auf jede Expertise folgt eine Gegenexpertise.

  • Als sicher gilt einzig, dass die Unsicherheit ständig wächst, die Welt ein unberechenbarerer Ort wird – und damit auch der Bedarf an Trendanalysen. Neuerdings ist das Ziel der Trendforschung nicht mehr, möglichst präzise einzelne Ereignisse vorherzusagen. Viel eher geht es darum, zu wissen, was möglich wird. Arthur C. Clark, der berühmte Science Fiction Autor und Technologie-Visionär, betonte bereits 1964 in einem BBC-Interview, dass die Kunst der Prognostik vor allem darin besteht, das Unmögliche zu Denken. Denn alle Prognosen, die uns als vernünftig und plausibel erscheinen, erwiesen sich höchstwahrscheinlich als falsch, und solche, die uns als total unrealistisch erscheinen, glaubt keiner: «Any believable prediction will be wrong. Any correct prediction will be unbelievable.» So führt gerade der Versuch, Trendforschung stärker an der Praxis zu orientieren und konkrete Handlungsanweisungen zu vermitteln, paradoxerweise dazu, dass sie den Anschluss an ihren Forschungsgegenstand verliert und ihre Voraussagekraft abnimmt.

     

    via gdi.ch 

     

    Die Spannung von Trend und Gegentrend ist es, die den Menschen seit jeher fasziniert. Deshalb plädiert das gdi dafür, Pläne für die Zukunft mit Megatrends zu versuchen. Denn sie helfen uns, die Möglichkeiten zu erkennen, die sich in der Zukunft auftun. 

     

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    Fri, 22 Jun 2012 10:31:00 -0700 "Grün von den Graswurzeln her" by Elinor Ostrom | Project Syndicate http://oestermann.posterous.com/grun-von-den-graswurzeln-her-by-elinor-ostrom http://oestermann.posterous.com/grun-von-den-graswurzeln-her-by-elinor-ostrom
    Weltweit erleben wir, wie eine heterogene Ansammlung von Städten auf eine Weise interagiert, die weitreichenden Einfluss darauf haben könnte, wie sich das lebenserhaltende System der Erde weiterentwickelt. Diese Städte lernen voneinander, bauen auf guten Ideen auf und verwerfen weniger gute. Es dauerte Jahrzehnte, bis Los Angeles Maßnahmen zur Schadstoffbegrenzung ergriff, doch andere Städte, wie z.B. Peking, sind dann rasch auf den Zug aufgesprungen, als sie die Vorteile erkannten. Möglicherweise werden wir in den nächsten Jahrzehnten die Entstehung eines globalen Systems vernetzter nachhaltiger Städte erleben. Hat es Erfolg, wird jeder diesem Club beitreten wollen.

    Grundsätzlich ist dies der richtige Ansatz zur Bewältigung von systemischen Risiken und Veränderungen komplexer, vernetzter Systeme und zum erfolgreichen Management gemeinsamer Ressourcen – auch wenn er sich auf den erbarmungslosen Anstieg der Klimagasemissionen bisher noch nicht merklich ausgewirkt hat.

    Der KarmaKonsum-Blog erinnert an die Nobelpreisträgerin für Wirtschaftswissenschaften, die kürzlich verstorben ist.

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    Sun, 10 Jun 2012 03:07:00 -0700 Kurator - das neue Bild des Journalismus? - derstandard.at über Armin Wolf http://oestermann.posterous.com/kurator-das-neue-bild-des-journalismus-dersta http://oestermann.posterous.com/kurator-das-neue-bild-des-journalismus-dersta

    Wolf ist ein Verfechter der Professionalität. Recherche, Selektion von Informationen, die redaktionelle Aufbereitung und Publikation, beispielsweise bei den Wikileaks-Dokumenten, dafür brauche es Journalisten. Das beste Umfeld bieten "nur professionelle Medien, weil man dafür Ressourcen braucht". "Journalismus ist ein Beruf, den man in professioneller Struktur anwendet", erklärte Wolf. Dabei ist Bezahlung ein wichtiger Aspekt. Nach Kommunikationsforscher Denis McQuail ist Journalismus "paid writing for public media with reference to actual and ongoing events of public relevance".

    Das schreibt derstandard.at über eine Vorlesung des ZIP2-Anchorman Armin Wolf an der Universität Wien. 

    "Letztlich ist Kuratieren das, was auch Journalisten bieten müssen. Das Gatekeeper-Modell ist hinfällig geworden. Das heutige Bild des Journalismus ist das des Kurators", sagte Wolf.

    Eine Rolle spiele dabei nicht nur das Senden, sondern auch das Empfangen. Wolf bemüht Bert Brecht: "Rundfunk ist von einem Distributionsapparat in einen Kommunikationsapparat zu verwandeln."

    via derstandard.at

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    Sun, 03 Jun 2012 10:11:00 -0700 Youtube - das neue Jugendfernsehen - Bertram Gugel im spiegel.tv-Interview http://oestermann.posterous.com/youtube-das-neue-jugendfernsehen-bertram-guge http://oestermann.posterous.com/youtube-das-neue-jugendfernsehen-bertram-guge

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    Thu, 17 May 2012 07:16:00 -0700 Systemische Risiken: Szenarien sind besser als Worst-Case-Betrachtungen | KPMG-Interview | CH http://oestermann.posterous.com/systemische-risiken-szenarien-sind-besser-als http://oestermann.posterous.com/systemische-risiken-szenarien-sind-besser-als

    Prof. Kröger: Das Denken in Szenarien ist auf jeden Fall besser als das Beiziehen der berühmten «Worst Cases». Denn oft ist es gar nicht möglich, den «Schlimmsten Fall» zu identifizieren. Zudem vermitteln solche Fallstudien den Eindruck, dass ein Ereignis beim Eintreten genau so ablaufen wird, wie man sich das ausdenkt. Doch die Erfahrung zeigt, dass der Worst Case eben genau nicht voraussehbar ist. Szenarien stellen jedoch keinen Blick in die Zukunft dar, sondern zeigen einen möglichen Weg auf, basierend auf plausiblen Erfahrungswerten.

     

    Lukas Gubler: In der Entwicklung von möglichen Szenarien kommt es sehr stark auf das Sensorium der Organisation an, relevante Veränderungen im Umfeld der Organisation zu erkennen. Hier liegt der Schlüssel im Kollektiv. Das heisst, die Informationsflüsse im Unternehmen wie auch die Transparenz der zur Verfügung stehenden Daten und Fakten müssen offen sein. Die Firma soll vom Sensorium jedes einzelnen Mitarbeitenden profitieren können.

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    Thu, 17 May 2012 03:46:00 -0700 90-9-1 war gestern « centrestage.de #e20 http://oestermann.posterous.com/90-9-1-war-gestern-centrestagede-e20 http://oestermann.posterous.com/90-9-1-war-gestern-centrestagede-e20

    Nach einem aktuellen BBC Online Briefing ist es heute aber nicht mehr gerechtfertigt von einem “Ungleichgewicht der Partizipation” zu sprechen, sondern man sollte von einer “Wahlmöglichkeit der Partizipation” ausgehen.

    BBC Participation Choice

    Nach den jüngsten Daten aus UK ist die 1%-Regel veraltet, da sich heute bereits 17% der Menschen intensiv im Social Web beteiligen. 60% der Menschen machen mit, indem sie die durch die technologische Weiterentwickung heute viel einfacheren Möglichkeiten nutzen, um beispielsweise Photos hochzuladen, eine Diskussion zu starten oder eine Gruppe anzulegen. Trotzdem bleiben 23% der Menschen passiv und beteiligen sich überhaupt nicht. Interessant an dieser Gruppe ist, dass man hier nicht nur “digital unerfahrene” Menschen findet. 11% der Menschen dieser Gruppe sind frühzeitige Anwender (“Early Adopter”), gehören also zu den Innovatoren, die für neue Produkte und Ideen prinzipiell sehr aufgeschlossen sind. Diese haben sowohl der Technologien als auch die Fähigkeiten die Möglichkeiten, haben aber entschieden, sich nicht zu beteiligen.

    77% der Menschen sind heute nach diesen Zahlen in irgendeiner Form in sozialen Medien aktiv. Keine schlechten Voraussetzungen für Enterprise 2.0 und Social Business in den Unternehmen. Zumindest ist es schwerer geworden, sich mit der 90-9-1-Regel herauszureden, falls die Mitmachmöglichkeiten im Unternehmen nicht genutzt werden.

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    Sun, 13 May 2012 13:55:00 -0700 Cloud: Das Phänomen der "Masse" verschwindet - Sven Gabor Janszky http://oestermann.posterous.com/cloud-das-phanomen-der-masse-verschwindet-sve http://oestermann.posterous.com/cloud-das-phanomen-der-masse-verschwindet-sve

    "Das Phänomen der 'Masse' wird allmählich verschwinden." Das meint der Trendforscher Sven Gabor Janzsky mit Blick auf das Phänomen Cloud. 

    Denn die Cloud macht aus der bisherigen Masse von Menschen jeweils einzeln und 1:1 ansprechbare Individuen. Oder anders gesagt: Sobald ein Mensch sein Smartphone benutzt, wie man ein Smartphone benutzen kann, tritt er aus der Masse aus.

    Das bedeutet: Es gibt keine „lenkbare“ Masse an Käufern mehr, wenn deren Einkaufszettel individuell zusammengestellt wird. Es gibt keine „lenkbare“ Masse an Zuschauern für Werbebotschaften mehr, wenn Fernsehprogramme und Zeitungen individuell zusammengestellt werden. Diese individuellen, intelligenten, elektronischen Assistenten sind das sichtbare Ergebnis der Cloud. 

    Mehr dazu hier

     

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    Sun, 06 May 2012 08:57:00 -0700 Freies Denken braucht freie Medien - ZDF Hyperland über Eben Moglen auf der re:publica #rp12 http://oestermann.posterous.com/freies-denken-braucht-freie-medien-zdf-hyperl http://oestermann.posterous.com/freies-denken-braucht-freie-medien-zdf-hyperl

    Ein Plädoyer für die Bewahrung der Freiheit in der digitalen Gesellschaft hat Eben Moglen auf der re:publica gehalten. Er

    spannt den Bogen sehr weit und beginnt mit der Geschichte des ersten Zugriffs auf geschriebene Information, in Europa: die Bibel. Die heilige Schrift der Christen wurde klassischerweise von Mönchen per Hand abgeschrieben – das heißt, die Information wurde schon damals kopiert. Doch nicht jeder hatte freien Zugriff auf diese extrem wertvollen Büchern, denn den Zugang kontrollierte allein die katholische Kirche.

    Freies Lesen gab es erst, als das gedruckte Buch es erlaubte, auch weltliche Texte herzustellen. Das Buch galt danach über zwei Jahrhunderte als Medium für kommerzielle Subversion und unorthdoxes Denken. Es barg, so Moglen, vor allem die Möglichkeit, frei zu denken. Und das nicht nur, weil man das Buch mit einem Pseudonym versehen und beliebig verbreiten konnte. Sondern auch und vor allem, weil man es anonym lesen konnte.

    Die Möglichkeit, etwas anonym Lesen zu können, ist laut Moglen der Schlüssel dazu, auch anonym und damit frei denken zu können. Und seiner Meinung nach setzen wir diese Möglichkeit derzeit aufs Spiel, indem wir uns allzu leichtfertig den bequemen Möglichkeiten von social media und Datenspeicherung hingeben. “Nicht wir konsumieren die Medien, sie konsumieren uns, indem sie uns überwachen, verfolgen und ausspionieren”, meint Mogeln. “Die Arbeit der Stasi erledigt heute Herr Zuckerberg.”

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    Sun, 29 Apr 2012 02:33:00 -0700 Führt Professionalität in die Sackgasse? - Wort zum Tag auf SWR2 http://oestermann.posterous.com/fuhrt-professionalitat-in-die-sackgasse-wort http://oestermann.posterous.com/fuhrt-professionalitat-in-die-sackgasse-wort

    So huldigen wir immer mehr dem Prinzip der Professionalität nach dem Motto: Solange du deinen Job professionell machst, machst du ihn gut. Ich bin überzeugt, dass dieser Weg in eine Sackgasse führt. Wir müssen uns weiter auf die Suche machen nach dem guten Leben für alle - gerade heute, wo die Gesellschaft immer mehr zu einer Welt-Gesellschaft wird. 

    Dr. Marko Kuhn schreibt mit diesen Sätzen in einem Wort zum Tag auf SWR2 den Menschen an den Finanzmärkten, die z.B. an den Börsen mit Agrarrohstoffen spekulieren, Professionalität zu!  

    Es scheint mir hier ein Missverständnis vorzuliegen, wenn ausgerechnet Professionalität als Quelle der Ungerechtigkeit in der Welt ausgemacht wird. Denn "Professionen zeichnen sich dadurch aus, dass sie auf zentrale existenzielle Bezüge des Menschen ausgerichtet sind." So Christoph Schmidt-Lellek, zitiert von Bernd Schmid in einem Papier über systemische Professionalität

    Auch wenn der Begriff heute nicht mehr nur Seelsorgern, Ärzten, Juristen oder Lehrern vorbehalten ist, sondern auf andere Berufe ausgedehnt wird, so sollte doch genau der Beitrag zu einer humanen Wirtschafts- und Gesellschaftskultur begriffsprägend bleiben. 

    Bernd Schmid meint dazu, das

    Wort professionell wird allerdings auch oft verwendet, wenn zum Ausdruck gebracht werden soll, dass jemand eine Sache kompetent macht. Streng genommen wäre das Wort qualifiziert hier passender. 

    Professionalisierung soll genau dazu beitragen. Nochmal Bernd Schmid:  

    Wahrscheinlich wird erst umgekehrt ein Schuh daraus: Eine gelungene multidisziplinäre Auseinandersetzung mit der Berufs- und Organisationswelt stellt den entscheidenden Beitrag auch zur Gesundheit des Einzelnen und der Gesellschaft dar.


     

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    Tue, 24 Apr 2012 09:06:00 -0700 Die Piraten und die Paradoxie der Transparenz http://oestermann.posterous.com/126024873 http://oestermann.posterous.com/126024873

    Die Piraten haben es allerdings dabei mit einer Paradoxie zu tun: Die Transparenz, die sie fordern und wollen, führt dazu, dass ein interner Klärungsprozess gar nicht in Ruhe stattfinden kann, weil alles gleich öffentlich stattfindet.

    Der Politikwissenschaftler Samuel Salzborn auf Tagesschau.de über die Piraten-Partei und die Chancen und Risiken der Internet-Demokratie. 

     

     

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    Sat, 21 Apr 2012 09:45:00 -0700 Kreativimpulse von Analogien bis Zufall - ZOE Einblick 02/2012 http://oestermann.posterous.com/kreativimpulse-von-analogien-bis-zufall-zoe-e http://oestermann.posterous.com/kreativimpulse-von-analogien-bis-zufall-zoe-e
    via zoe.ch

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    Thu, 05 Apr 2012 09:28:00 -0700 Karfreitagsstimmung oder Ostersonntagshoffnungen? Bernd Schmid in seinem Blog über neues Wirtschaften http://oestermann.posterous.com/karfreitagsstimmung-oder-ostersonntagshoffnun http://oestermann.posterous.com/karfreitagsstimmung-oder-ostersonntagshoffnun
    Bahnt sich da ein Umschwung an, wie er durch das bekannte Bild von Yin und Yang illustriert wird? Sind da Pendel am Ende ihres Ausschlags und schwingen zurück? Treiben es davor die alten Kräfte auf die Spitze? Dominieren Verrücktheiten und Orientierungslosigkeit noch das Bild, während sich dahinter etwas Neues aufbaut? Sind düstere Aussichten auch ein Wahrnehmungsproblem? Ein fallender Baum macht mehr Lärm als ein wachsender Wald, lautet ein bekanntes tibetanisches Sprichwort. Oder etwas wissenschaftlicher in Begriffen von positiver und negativer Entropie: Auflösung von Ordnung ist leichter wahrnehmbar, weil Zerfall Energie freisetzt. Beim Aufbau des Neuen wird Energie gebunden. Es ist eine eigene Wahrnehmungskunst, heraufziehende, sich erst als Silberstreif am morgendlichen Horizont abzeichnende Entwicklungen zu erkennen.

    via http://www.systemische-professionalitaet.de/berndschmid/bernd-schmids-blog/

    "Am Ende müssen wir alle lernen zu vergehen." Das ist das ebenso nüchterne wie provozierende Fazit, das Bernd Schmid aus seinen Beobachtungen zieht. Ich fürchte, dem ist nichts entgegen zu setzen.

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    Sat, 24 Mar 2012 10:54:00 -0700 Feel it! - The Legend of Bagger Vance http://oestermann.posterous.com/feel-it-the-legend-of-bagger-vance http://oestermann.posterous.com/feel-it-the-legend-of-bagger-vance

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    Sun, 26 Feb 2012 06:46:00 -0800 Rollenverständnis: Simons Systemische Kehrwoche - Blog Archive » Rollenverständnis http://oestermann.posterous.com/rollenverstandnis-simons-systemische-kehrwoch http://oestermann.posterous.com/rollenverstandnis-simons-systemische-kehrwoch
    Häufig setzen Mitarbeiter einseitig auf ihre "Zuständigkeit" und verlieren den Zweck ihres Tuns aus den Augen. Fritz B. Simon hat in seinem Blog dieses weit verbreitete Problem angesprochen.

    Es gibt ja, wenn man in Unternehmen schaut, sehr unterschiedliche Arten, wie Mitarbeiter ihre Rollen verstehen. Die meisten kümmern sich (immerhin!) darum, dass sie nach bestem Wissen und Gewissen all das tun, was nach ihrer Ansicht zu ihrer Rolle bzw. ihren “Pflichten” gehört. Allerdings ist das aus systemischer Sicht nur suboptimal. Denn sie denken meist ziemlich eng und sehen ihre Aufgabe allein auf ihren eigenen Arbeitsplatz oder ihre Stelle begrenzt.

    ...

    Wer sich darauf ausruht, dass er seine “Pflichten” erfüllt hat, obwohl dies nicht zum Ziel führt, hat irgendwie nicht verstanden, dass seine eigentliche Aufgabe darin besteht, bestimmte, das Überleben der Organisation sichernde bzw. ihre Funktion definierende Ziele zu erreichen statt irgendwelche Mittel anzuwenden oder isolierte Aufgaben zu erledigen. Ein Jammer (für alle Beteiligten).

    Mir scheint, mit dem über viele Jahrzehnte geübten Abteilungsdenken hat sich diese Haltung vieler Mitarbeiter unwillkürlich entwickelt. Den erlebten Kontext für die eigene Rolle auf den Organisationszweck zu erweitern, ist eine große Aufgabe. Letztlich ist ein neues Rollenbewusstsein auch eine der großen Herausforderungen - aber auch eine Chance - für "Enterprise-2.0"-Konzepte.

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