oestermann's posterous http://oestermann.posterous.com Most recent posts at oestermann's posterous posterous.com Sat, 05 Jun 2010 09:41:37 -0700 Statusupdates am Arbeitsplatz: Und was machst du so? -netmedia schreib.blog http://oestermann.posterous.com/statusupdates-am-arbeitsplatz-und-was-machst http://oestermann.posterous.com/statusupdates-am-arbeitsplatz-und-was-machst
Ist der Statusabgleich ein Instrument, um Mitarbeiter zu kontrollieren? Es gibt anscheinend Betriebsräte, die dies befürchten. Die Autorin des netmedia schreib.blog hat eineige Beispiele auf Lager, die aufzeigen, wie neben der Möglichkeit für den Mitarbeiter, sich Anerkennung zu verschaffen, auch das Unternehmen davon profitiert:

Ein paar Fallbeispiele

1) Ein Manager teilt mit, dass er sich für eine Konferenz vorbereitet, die an einem anderen Standort als seinem stattfindet. Ein Kollege liest das und möchte die Chance nutzen, um ihn beim Mittagessen persönlich kennenzulernen. Da der Manager sonst nur schlecht erreichbar ist, wird er ihn wegen einer Reklamation gleich direkt ansprechen können.

2) Eine Außendienstmitarbeiterin ärgert sich über die Flugverspätung während einer Reise. Ein Kollege liest das und gibt ihr den Tipp, einen Leihwagen oder den Zug zu nehmen, da im Internet bereits mehrere Ausfälle gemeldet wurden.

3) Eine Team-Assistentin soll für eine Kollegin ein kleines Geschenk besorgen, um ihr zur Geburt ihrer Tochter zu gratulieren. Über ihren Status meldet sie, sich gerade darüber Gedanken zu machen. Ein Kollege ruft sie darauf hin an und gibt ihr den Tipp, der jungen Mutter ein Abo vom neuen Familien-Magazin zu schenken, das sie in letzter Zeit oft gelesen hat.

4) Ein Wettbewerber stellt auf einer Messe seine neueste Innovation vor. Der Auszubildende des konkurrierenden Unternehmens fotografiert sie und sendet das Bild als Anhang in seinen Status mit der Frage, wo er sowas ähnliches schonmal gesehen hat? Daraufhin bedankt sich sein Kollege und schreibt, dass er das Alternativprodukt bei sich hat und morgen mit zur Messe bringt.

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Sun, 07 Mar 2010 04:31:36 -0800 lab | Neue Medien, multimediale Projekte, Anwendungen und Darstellungsformen im Netz http://oestermann.posterous.com/lab-neue-medien-multimediale-projekte-anwendu http://oestermann.posterous.com/lab-neue-medien-multimediale-projekte-anwendu
Steffen Leidel von dw-world zeichnet die ersten Stunden nach dem Erdbeben in Chile nach, wie der Informationsfluss im Internet anschwillt. Er wertet dies als Beispiel für die These von David Gelernter, der überzeugt ist, dass sich im Web die Struktur des Lifestream durchsetzen wird. Im Netz zähle nicht allein die Information, sondern auch ihre Geschwindigkeit und ihr Durchsatz. "Twitter ist ein tosender, imposanter Wasserfall - die Niagarafälle des Netzes", so Gelernter.

Gerade bei “Breaking News” werden Informationen im Netz zu einem tosenden Wasserfall. Das konnte man am Wochenende wieder nach dem Erdbeben in Chile beobachten, als sich vor allem der (spanisch-sprachige) Twitter-Lifestream in einen reißenden Informationsstrom verwandelte. Auch wenn ein solcher Social-Media-Lifestream chaotisch wirkt, unterliegt ihm doch eine Struktur, die sich bei jedem großen Nachrichtenereignis wiederholt.

Wie sich dieser Strom in den ersten Stunden nach dem Erdbeben in Chile entwickelt hat, habe ich versucht, in dieser Präsentation nachzuzeichnen.

Ein spannender Einblick in den nur scheinbar chaotische Informationsfluss nach "breaking news".

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Sun, 24 Jan 2010 06:45:10 -0800 Enterprise Microblogging - Das Beispiel Communardo http://oestermann.posterous.com/enterprise-microblogging-das-beispiel-communa http://oestermann.posterous.com/enterprise-microblogging-das-beispiel-communa

Besondere Aufmerkamkeit in der E2.0-Debatte genießt derzeit das Microblogging. Bei Communardo, einer Software-Schmiede in Dresden, das selbst ein Instrument dafür anbietet, sind in einem Forschungsprojekt erste Erfahrungen gesammelt worden. Die Ergebnisse klingen vielversprechend.

"Wird die Implementierung von Microblogging erfolgreich umgesetzt, kann es – wie im Fall Communote geschehen – zu vielfältigen Veränderungen im Unternehmen selbst führen:

  • Der E-Mailverkehr und das individuelle „Horten“ von Wissen in privaten Postfächern konnte bei Communote reduziert werden. E-Mails wurden zumeist für bilaterale und eher förmliche Kommunikation genutzt,
  • die Transparenz der teamspezifischen Tätigkeiten konnte erhöht werden,
  • die Mitarbeiter verfügten über ein besseres Wissen zum gesamten Unternehmen und parallel laufenden Projekten mit ihren unterschiedlichen thematischen Schwerpunkten,
  • die Feedbackstruktur hatte sich verbessert und erfolgte zeitnah,
  • Verbesserungen am Tool konnten inkrementell durch die Rekursivität des Prozesses umgesetzt werden und
  • es bestand ein Gefühl eines „sich Kennens“, d. h. Microblogging hatte im Unternehmen zu einer höheren Vernetzung und Sichtbarkeit des Individuums geführt.
  • Das Nutzerverhalten unterschied sich je nach Teamzugehörigkeit und Projektkontext."
Mehr über das Fallbeispiel Communardo hier 

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