oestermann's posterous http://oestermann.posterous.com Most recent posts at oestermann's posterous posterous.com Sat, 24 Jul 2010 10:20:00 -0700 Tod eines Reformers - Führungskultur der Zukunft http://oestermann.posterous.com/tod-eines-reformers-fuhrungskultur-der-zukunf http://oestermann.posterous.com/tod-eines-reformers-fuhrungskultur-der-zukunf

Kürzlich hat SWR2 eine Hörfunk-Reportage über das Schicksal von Uwe Renald Müller ausgestrahlt, einem Kritiker unmenschlichen Wirtschaftens, besonders des Shareholder Value. Er hat als Geschäftsführer einen Verlag zu einem Unternehmen mit einer zeitgemäßen Verantwortungskultur umgebaut hat. Mit großem Erfolg!

Müller gehörte zu den Avantgardisten einer Denkrichtung, die auch nach der Krise der „New Economy“ Anfang der 2000er-Jahre auf systemische Erneuerung drängte, die Führungsetagen der Unternehmen kritisch prüfte, die Nachhaltigkeit in Bezug auf Ressourcennutzung und den Schutz der Umwelt auf die Tagesordnung setzte, die soziale Verantwortung in der Wirtschaft einforderte. 

Nach seinem Zusammenbruch und Tod setzte jedoch schnell das „Management by Absence” ein... 

Hier geht es zur Sendung zum Nachhören.

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Sun, 20 Jun 2010 04:39:00 -0700 Enterprise 2.0 – Die Weichen stellen http://oestermann.posterous.com/enterprise-20-die-weichen-stellen http://oestermann.posterous.com/enterprise-20-die-weichen-stellen

Wiederholen sich in der Wirtschaft mit der Enterprise-2.0-Bewegung die Muster aus dem gescheiterten Wissensmanagement-Boom der Jahrtausendwende? Gerald Lembke, Professor an der Dualen Hochschule Mannheim, sieht jedenfalls Parallelen zwischen diesen beiden Entwicklungen. 

Geändert hat sich seitdem in den meisten Unternehmen wenig. Weder wandelte sich ihre Kultur, noch ist die Herausforderung, Wissen zu organisieren, gelöst.

Und nun kommt das Web 2.0 und die Unternehmen sollen sich zu Enterprise 2.0 entwickeln? Verständlich, dass sich manch Manager diesem Thema mit Vorbehalten nähert. Trotzdem führt in den Unternehmen kein Weg an einer Beschäftigung mit den Fragen vorbei:

- Inwieweit verändert die Web 2.0-Technologie unser Umfeld? Und:

- Inwieweit können, wollen oder müssen wir sie sogar für unseren Erfolg nutzen?

via unternehmer.de

In Teil 2 erläutert Gerald Lemcke, wie Unternehmen in der "Hypertextorganisation" Offenheit und Verlässlichkeit, Projekt und Routine miteinander verbinden und wie daraus ein Wissenskreislauf entsteht. 

In Teil 3 schließlich zeigt er auf, wie sich die Rolle der Führungskräfte verändert und warum ohne ausreichende "netzbasierte Sozialkompetenzen" Enterprise-2.0-Projekte scheitern.

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Sat, 29 May 2010 02:03:19 -0700 Der schleichende Untergang von Social Media | Future of Web Strategy http://oestermann.posterous.com/der-schleichende-untergang-von-social-media-f-1 http://oestermann.posterous.com/der-schleichende-untergang-von-social-media-f-1
Macht es noch Sinn, zwischen "Sozialen Medien" und dem Rest der Medienlandschaft zu unterscheiden? Oder ist alles einfach Medium? Die Tatsache, dass sich diese Frage stellt scheint darauf hinzudeuten, wie sehr die Medien mittlerweile miteinander verschränkt sind. Nicht zuletzt eine Folge gründlicher Marketing-Aktivitäten im Web. Kommerzielle Netzwerkeffekte überlagern die sozialen Beziehungen, die Menschen über das Netz knüpfen. Untergehen werden sie deshalb noch lange nicht. Wie sich die Wirtschaft das Web zu eigen macht, macht das Bild vom Trojanischen Pferd sehr anschaulich. Den Vorständen in den Chefetagen bleibt nichts anderes übrig, als über ihre Silos hinauszudenken. Auch hier reisst das Web Mauern ein:

‘Social Media’ ist für mich eigentlich ein trojanischen Pferd, dass wir die letzten Jahre in die Meetingräume und Vorstandbüros unserer Kunden geschoben habe.

Man denkt man beschäftigt sich mit einem Randthema und ehe man sich versieht, sieht man sich mit grundsätzlichen Fragestellung in der Markenführung, in der Vertriebsstrategie, in der Unternehmenskommunikation, im Kundenservice oder wo auch immer konfrontiert.

So ist es nichts ungewöhnliches wenn aus einem ursprünglichen Marketing Projekt letzten Endes ein Projekt wird, was schnell unterschiedliche Abteilungen mit involvieren muss, um durchgeführt werden zu können und damit auch die Prozesse und Verantwortlichkeiten auf Kunde-Seite vor neue Herausforderungen stellt. Auf den ersten Blick denkt man, es geht darum einen weiteren “Kanal” zu bespielen, einen neuen Trend mit aufzugreifen und auf dem zweiten Blick sieht man, dass fast jegliche Aktion viel tiefgreifendere Implikationen nach sich zieht und z.B. auch Marketingziele dann erreicht werden können, wenn letzten Endes andere Abteilungen wesentlich stärker mit eingebunden werden, oder sogar die operative Verantwortung für ein Projekt tragen.

Das sind in der Regel grundlegende Veränderungen, die nicht einfach dadurch abgedeckt werden können, dass man jetzt mal einen neuen “Social Media” Kanal ins neue Portfolio mit aufnimmt.

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Sat, 17 Apr 2010 03:54:25 -0700 Enterprise 2.0 Blog » Blog Archive » Change the System, Not the technology http://oestermann.posterous.com/enterprise-20-blog-blog-archive-change-the-sy http://oestermann.posterous.com/enterprise-20-blog-blog-archive-change-the-sy
I’ve had previous conversations with this particular individual (who shall remain nameless for obvious reasons). A year or so ago I was surprised (actually somewhat flabbergasted) to receive an email from his PA telling me that this person had been impressed by an article I’d recently written. The email was all of eight words long – and I can’t help but wonder how much more time it took this person to instruct his PA to write it than it would have done to write it himself.

Die festgefahrenen Alltagsgewohnheiten von Führungskräften bestimmen allzu oft den Takt der innovativen Schritte.

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