Wortwolke der Rede des neuen BBC-Chefs - Reportr.net

Der neue BBC-Chef George Entwistle hat in seiner Rede die Kreativität, das Publikum und den Glauben an die eigenen Fähgkeiten in den Mittelpunkt gestellt. Das zeigt die Wortwolke seiner Antrittsrede an die BBC-Beschäftigten. 

 

Wie so oft, wenn ein die Herausforderungen der Zukunft betont werden, empfinden auch in diesem Fall manche Stimmen die bisherigen Leistungen zu wenig gewürdigt. Es wird spannend sein, ob und wie der BBC die angestrebte Integration gelingt.

 

via reportr.net

 

Das Henne-Ei-Problem nachhaltiger Stadtentwicklung - Dieter Spath bei SWR2 Aula

Man steigt morgens in sein Elektromobil, das man sich mit anderen teilt, und fährt zur Arbeit, währenddessen kann mit man seinem Smartphone noch Lebensmittel bestellen oder ausfindig machen, wo gerade der Sohn herumspaziert. Dann arbeitet man in einem fast vollständig digitalisierten Büro, das sich in einem absolut ökologisch effizienten Gebäude befindet.

So ungefähr stellt sich Dieter Spath vom Fraunhofer Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation (FhG IAO) den Alltag in der Stadt der Zukunft vor. In einem Beitrag der SWR2 Aula vom 1.1.2012 schildert er, was derzeit getan wird, um die vielen Fragen auf dem Weg dorthin zu klären. Besonders das Henne-Ei-Problem hemme oft die weichenstellenden Investitionen. Jeder warte auf den anderen.  

Die Stadtoberen investieren nicht, weil sie nicht wissen, ob ihre Projekte auch genutzt werden, Industrieunternehmen entwickeln nicht, weil sie nicht wissen, ob der Markt für ihre Produkte kommen wird, die Infrastruktur wird nicht gebaut, weil man nicht weiß, ob sich die Industrie entwickelt und so geht dieses Spiel im Kreis herum. 

...

Die Wurzel dieses Übels liegt darin, dass wir es mit extrem unterschiedlich langen Lebenszyklen dieser einzelnen Elemente zu tun haben. Stadtstrukturen sind zum Teil über 100 Jahre alt. Wir können sie zurückverfolgen auf alten Fotos, sie haben schon zu Zeiten existiert, als unsere Großväter noch nicht gelebt haben. Während die Dinge, über die wir jetzt diskutieren: mobiles Internet, Mobilitätsdienstleistungen, Ladeinfrastrukturen, Elektromobilität und Ähnliches, kurzzyklische Dinge sind mit Produktlebenszyklen von wenigen Monaten bis wenigen Jahren.  

Wenn man Spath folgt, wird der Durchbruch nur gelingen, wenn Planung und Design neuer städtischer Umgebungen gemeinsam mit den Menschen vorangetrieben wird. Die Informationstechnik macht es möglich, bei der Bürgerkommunikation verstärkt mit Visualisierungen zu arbeiten. 

Der Beitrag steht bei SWR2 zum Nachhören oder zum Nachlesen bereit. 

101 Ways To Brew Up a Great Idea | Scott Baradell

1. Take a warm bath.
2. Go for a drive with the windows open.
3. Order Chinese food and eat it with chopsticks.
4. Call a random phone number – ask a stranger.
5. Ask a child.
6. Create an idea that would get you fired.
7. Paint your bedroom.
8. Consult tarot cards.
9. Gargle.
10. Play football.

Das sind die ersten 10 von 101 Wegen, zu neuen Ideen zu kommen. Scott Baradell, ein amerikanischer Marketing-Experte, hat sie von einer Kaffeetasse abgeschrieben. Wer alle durchprobiert hat, möge sich melden. Ich bin gespannt, welche am besten funktioniert ;-)

Open Innovation bei der Telekom

Die T-Labs der Deutschen Telekom sind neben Procter & Gamble, Osram und den Schmitz-Werken mit dem Open Innovation Award 2010 ausgezeichnet worden. Alle nutzen den Open-Innovation-Ansatz als festen Bestandteil der Unternehmensstrategie. Die Telekom macht es nach einer Mitteilung des Handelsblatts so:

Die Idee vom vernetzten Leben und Arbeiten prägt den Innovationsprozess bei der Deutschen Telekom. Kurze Innovationszyklen machen es notwendig, neue Produkte in immer kürzeren Zeitabständen hervorzubringen. Daher orientiert sich die Telekom an den Prinzipien der offenen Innovation. Ein bekanntes Beispiel für Open Innovation ist das Projekt Android zur Weiterentwicklung einer offenen Plattform für Mobiltelefone.

Telekom Laboratories (T-Labs) sind das Forschungs- und Entwicklungsinstitut der Telekom. In Berlin und an weiteren Standorten in Darmstadt und im Silicon Valley, USA, entwickeln Wissenschaftler aus aller Welt gemeinsam mit Telekom-Experten neue Dienste und Lösungen. Zur Früherkennung von Kundenwünschen haben die T-Labs das Innovationsforum aufgebaut. Über 900 Berliner Haushalte stehen hier für Produkttests, Befragungen und Hausbesuche zur Verfügung. In sogenannten StreetLabs gehen Forscher auf die Straße, um das Kommunikationsverhalten und die Wünsche der Nutzer zu erforschen.

Erfolgversprechende Geschäftsideen aus den T-Labs, die nicht in Produkte der Telekom überführt werden können, werden als sogenannte Spin-offs aus der Telekom ausgegründet. Um ihre Zahl zu erhöhen, hat die Telekom das „Inkubations-Management“ eingerichtet. Damit werden gute Ideen systematischer und schneller zur Marktreife weiterentwickelt. 

via http://www.handelsblatt.com

Ellen Enkel von der Zeppelin Universität in Friedrichshafen bestätigt den Erfolg dieses Vorgehens:  

„Open Innovation-Projekte sind im Durchschnitt um 50 Prozent erfolgreicher - gemessen am späteren Umsatz - als Produkte aus rein internen Projekten. Der enorme Mehrwert von Open Innovation kann jedoch nur realisiert werden, wenn die richtigen Aktivitäten zum richtigen Zeitpunkt mit den richtigen Kooperationspartnern durchgeführt werden“, erläutert Ellen Enkel, Leiterin des „Dr. Manfred Bischoff Institut für Innovationsmanagement der EADS“ an der ZU. Open Innovation ist die gezielte Öffnung von Teilen des Innovationsprozesses, um durch die Integration externer Technologien, Partner und Kunden sowohl mehr Innovation als auch mehr Effizienz in der Produktentwicklung zu erreichen. 

via http://www.zeppelin-university.de

 

Where do ideas come from?

Where do ideas come from?

  1. Ideas don't come from watching television
  2. Ideas sometimes come from listening to a lecture
  3. Ideas often come while reading a book
  4. Good ideas come from bad ideas, but only if there are enough of them
  5. Ideas hate conference rooms, particularly conference rooms where there is a history of criticism, personal attacks or boredom
  6. Ideas occur when dissimilar universes collide
  7. Ideas often strive to meet expectations. If people expect them to appear, they do
  8. Ideas fear experts, but they adore beginner's mind. A little awareness is a good thing
  9. Ideas come in spurts, until you get frightened. Willie Nelson wrote three of his biggest hits in one week
  10. Ideas come from trouble
  11. Ideas come from our ego, and they do their best when they're generous and selfless
  12. Ideas come from nature
  13. Sometimes ideas come from fear (usually in movies) but often they come from confidence
  14. Useful ideas come from being awake, alert enough to actually notice
  15. Though sometimes ideas sneak in when we're asleep and too numb to be afraid
  16. Ideas come out of the corner of the eye, or in the shower, when we're not trying
  17. Mediocre ideas enjoy copying what happens to be working right this minute
  18. Bigger ideas leapfrog the mediocre ones
  19. Ideas don't need a passport, and often cross borders (of all kinds) with impunity
  20. An idea must come from somewhere, because if it merely stays where it is and doesn't join us here, it's hidden. And hidden ideas don't ship, have no influence, no intersection with the market. They die, alone.

Eine Stadt als Zukunftswerkstatt - T-City

Mobiles Arbeiten, die komplette Haussteuerung über das iPad, Media-Hotel, bargeldloses Zahlen, medizinische Betreuung für Herzkranke, die die einheitliche Behördenrufnummer 115 - kaum ein Thema lässt die Telekom in ihrem Kooperationsprojekt T-City mit der Stadt Friedrichshafen aus. Wie sich durch neueste Informations- und Netzwerktechnik die Lebensqualität steigern lässt, das wollen die Akteure wissen.

Auch wenn von den mittlerweile schon über 30 Projekten vermutlich nur wenige überleben werden, so lässt der Feldversuch erahnen, wie wenige Endgeräte nach und nach unseren Alltag umkrempeln werden. Und die Nutzer werden dafür sorgen, dass sich die Spreu vom Weizen trennt.

Social-Media-Umfrage: IT-Manager ignorieren Web 2.0 - computerwoche.de

Deutschland ist Social-Media-Entwicklungsland

Ein besonders bemerkenswertes Ergebnis der Umfrage ist, dass die IT nur wenig von Web 2.0 wissen will. Lediglich acht Prozent der befragten IT-Verantwortlichen nutzen Social Media. Die Umfrage zeigte außerdem, dass sich die Nutzung von klassischen Print-Medien und von Web 2.0 keineswegs ausschließt: 60 Prozent der bei Social Media aktiven Befragten lesen auch mindestens eine IT-Zeitschrift pro Woche. "Es zeigt sich hier erneut, dass Social Media in der IT keine Basis findet", erläutert PR-COM-Geschäftsführer Alain Blaes. "Während insbesondere in den USA die IT ganz selbstverständlich auch in Foren, Blogs und Communities zu Hause ist, hält man sich hierzulande von solchen Kommunikationsformen lieber fern."

Gefunden bei http://digitalnaiv.com/social-media-umfrage-it-manager-ignorieren-we

Die Studie nährt die Befürchtung, dass Deutschland hier an einem entscheidenden Punkt den Anschluss verliert. Wie heisst es so treffend: "Wer nicht gestaltet, wird gestaltet".

Kjell Nordström über die globale Wirtschaft, Technologie und die Menschen | Interview

Nordström richtet den Blick in dem Interview auf gerne ausgeblendete Aspekte der globalen Welt. Er weist z.B. darauf hin, dass die USA grundlegende Impulse lange Zeit von Einwanderern erhalten hat. Wenn der Strom versiegt, hat das natürlich gravierende Auswirkungen auf die Innovationskraft einer Gesellschaft. 

Oder China. Wir übersehen gerne, dass 800 Mio. Chinesen in unterentwickelten ländlichen Gebieten leben. Das ist mehr als das Doppelte der US-Bevölkerung. 

Oder Afrika. Er führt es auf ein institutionelles Versagen zurück, dass hier praktisch gar nichts passiert. Es braucht einen institutionellen Rahmen, damit sich der Handel entfalten kann.

Technologie ist eine notwendige für erfolgreiche Unternehmen, aber nicht hinreichend. Entscheidend ist, was Menschen daraus machen. Beispiel: iPod. Erst Apple war nach Jahren in der Lage, mp3, die Erfindung eines Fraunhofer Instituts, die Technologie mit Design und Funktionalität zu verknüpfen und so in einen Erfolg zu verwandeln.