Social Media und das Versagen einiger Marken - netzschnipsel.de

"Die Schwachstelle der Social Media Welt sind nicht die fehlenden User oder die mangelnde Innovation der Anbieter, sondern die in Social Networks aktiven Unternehmen selbst. 70% aller innerhalb eines Social Networks gestellten Nutzeranfragen blieben von den Firmen unbeantwortet." Ein gefährliches Spiel, meint der Blog zurecht.

Bedenklich: ausgerechnet die Medienbranche landet auf dem letzten Platz.

Jedes größere Unternehmen wird zum Sender - Interview mit Gerd Leonhard - ConventionCamp 2011 #cch11

"Wir werden in fünf Jahren nur noch auf mobilen Geräten im Netz unterwegs sein", meinte der Zukunftsforscher Gerd Leonhard auf der ConventionCamp 2011. Print werde nur noch zweite Option sein, allein schon aus Kostengründen! Seine eindeutige Empfehlung an die Verlage: News vom Papier lösen.

Roland Berger: So werden Marken erfolgreich - WuV

Zwei Experten von Rolnad Berger haben 12 Thesen zur Markenführung zusammengestellt.

These 1: Eine ganzheitliche Zielgruppenorientierung ist der Nukleus des Markenkerns und der abgeleiteten Markenwerte: In einer differenzierten Welt mit vielfältigem Produktangebot und zahlreichen Marketingkanälen müssen Bedürfnisse und Motivation von Konsumenten systematisch und im Einzelnen verstanden werden.

These 2: Die Differenzierung der Marke wird authentisch erreicht: Die tatsächliche Ausrichtung der Marke an den Kundenwerten und –bedürfnissen bietet nur dann die Grundlage für einen echten Erfolg, wenn damit auch eine Differenzierung zu den relevanten Wettbewerbern verbunden ist – also ein echter „Brand USP“ gegeben ist.

Die weiteren Thesen via wuv.de

Souveräne Markenführung am Beispiel Dell - Marco Fischer von der Agentur Die Firma

Souverän bedeutet selbstbestimmt und unabhängig – das Gegenteil von Fremdbestimmtheit. Vielleicht wird das Mitmachen nur falsch interpretiert. Es geht nicht um Beliebigkeit oder falsch verstandene Basisdemokratie, sondern um Mut und Überzeugung.
Wer seinen Mitarbeitern, wie jüngst bei Porsche geschehen, den Zugang zu sozialen Plattformen wie Facebook oder Twitter am Arbeitsplatz verweigert und sich damit um die Möglichkeit bringt, authentische Stimmen am Markt zu etablieren, hat etwas nicht verstanden. Wer soziale Kanäle, wie die Deutsche Bahn, offensichtlich zu Werbezwecken bemüht und sich dort dann einem Diskurs über Stuttgart21 entzieht, hat noch weniger begriffen. Das sind jetzt vielleicht zwei große Namen, bei denen es leicht fällt zu kritisieren, aber auch bei den mittelständischen Unternehmen und vielen „Hidden Champions“ im B2B-Segment, herrscht Verwirrung und Unkenntnis über die Entwicklungen im Bereich der strategischen und insbesondere der digitalen Markenführung.

Als gutes Beispiel einer gesamtheitlichen Markenführung kann man Dell heranziehen. Jeder Kanal und jede Plattform fokussiert sich auf einen klaren Nutzen für die Kunden. Die zwei Aspekte Services und Sales stehen bei Dell im Mittelpunkt aller Aktivitäten, die hochgradig miteinander vernetzt sind. Dell hat als virtuelles Geschäftsmodell keine andere Chance als den Dialog mit den Konsumenten zu suchen, um die Kundenzufriedenheit auf einem hohen Niveau halten. In vorbildlicher Weise verfügt Dell auch über einen Think Tank der neue Kommunikationsformen und -kanäle testet und stetig weitere Möglichkeiten für den Austausch mit den Kunden bereitstellt.

Big Brother is watching you. Social Media War Room von Gatorade

Da nimmt jemand Social Media verdammt ernst: In einem kleinen Raum im Chicagoer Headquarter werden auf sechs riesigen Bildschirmen in Echtzeit sämtliche Daten von Blogs, Foren, Twitter & Co. verfolgt, die Relevanz für Gatorade besitzen könnten. Gemonitored werden Daten, die sich auf die Marke, Konkurrenten, gesponsorte Athleten oder Inhaltsstoffe der Getränke beziehen – nach einfach allem. Check out this website I found at bloglovin.com

Groundswell – Die Dünung in den sozialen Medien « Schaeferblick Weblog

Klare Ziele sind essentiell für den Erfolg einer Strategie und es lohnt sich, hier einiges an Zeit in Überlegungen und Diskussion zu investieren, bevor die nachfolgenden Schritte in Angriff genommen werden. Durch die Beobachtung hunderter Firmen haben die Autoren fünf grundlegende Ansätze herausgearbeitet, die als Orientierung für die individuellen Ziele dienen sollten:

  • Listening: Groundswell als Informationsquelle zum besseren Kundenverständnis
  • Talking: Social Web als Kanal zur Nachrichtenverteilung, aber mit klarer Zielsetzung zum Dialog
  • Energizing: Identifikation von enthusiastischen Kunden, die als Multiplikatoren auftreten
  • Supporting: Bereitstellen von Werkzeugen, damit sich Kunden selbst untereinander helfen können
  • Embracing: Integration der Kunden in die Wertschöpfungskette, z.B. bei der Produktentwicklung

In den meisten Organisationen sind diese Ziele bereits in den Geschäftsprozessen in der ein oder anderen Form enthalten. Als wesentliche Neuerung zielt Groundswell auf eine deutlich intensivere Kundenbeteiligung und -kommunikation, insbesondere auch der Kunden untereinander. An Hand konkreter Fallbeispiele werden im Buch zahlreiche Firmen vorgestellt, die einen dieser Ansätze mit ihrer Strategie verfolgen, und daraus entsprechende Erfolgsfaktoren/ Handlungsempfehlungen abgeleitet.

Der Post von schaeferblick zu "Groundswell" von Charlene Li erinnert daran, dass es bei Enterprise- 2.0-Initiativen vorrangig um die Einbindung der Kunden geht. Hier liegt für viele Unternehmen die größte Herausforderung, weil damit etablierte Haltungen und Einstellungen zu den Kunden in Frage gestellt werden.

Groundswell – Die Dünung in den sozialen Medien « Schaeferblick Weblog

Klare Ziele sind essentiell für den Erfolg einer Strategie und es lohnt sich, hier einiges an Zeit in Überlegungen und Diskussion zu investieren, bevor die nachfolgenden Schritte in Angriff genommen werden. Durch die Beobachtung hunderter Firmen haben die Autoren fünf grundlegende Ansätze herausgearbeitet, die als Orientierung für die individuellen Ziele dienen sollten:

  • Listening: Groundswell als Informationsquelle zum besseren Kundenverständnis
  • Talking: Social Web als Kanal zur Nachrichtenverteilung, aber mit klarer Zielsetzung zum Dialog
  • Energizing: Identifikation von enthusiastischen Kunden, die als Multiplikatoren auftreten
  • Supporting: Bereitstellen von Werkzeugen, damit sich Kunden selbst untereinander helfen können
  • Embracing: Integration der Kunden in die Wertschöpfungskette, z.B. bei der Produktentwicklung

In den meisten Organisationen sind diese Ziele bereits in den Geschäftsprozessen in der ein oder anderen Form enthalten. Als wesentliche Neuerung zielt Groundswell auf eine deutlich intensivere Kundenbeteiligung und -kommunikation, insbesondere auch der Kunden untereinander. An Hand konkreter Fallbeispiele werden im Buch zahlreiche Firmen vorgestellt, die einen dieser Ansätze mit ihrer Strategie verfolgen, und daraus entsprechende Erfolgsfaktoren/ Handlungsempfehlungen abgeleitet.

Der Post von schaeferblick zu "Groundswell" von Charlene Li erinnert daran, dass es bei Enterprise- 2.0-Initiativen vorrangig um die Einbindung der Kunden geht. Hier liegt für viele Unternehmen die größte Herausforderung, weil damit etablierte Haltungen und Einstellungen zu den Kunden in Frage gestellt werden.

FTD.de über den Erfolg von herrenausstatter.de - "Der Blick fürs Wesentliche"

Es gibt Hemden. Eine Marke. Zwei Farben, Weiß und Blau. Und es gibt Socken. Sonst nichts. Was sich anhört wie real existierender Sozialismus, ist 1997 das Eröffnungsangebot eines der erfolgreichsten deutschen Onlineshops. Als Renata DePauli ihre Website Herrenausstatter.de online stellt, haben die meisten Deutschen ihr Telefon noch von der Telekom gemietet - mit Schnur.
Als innovativ gilt, wer sich mit einem Modem ins Internet einwählt und minutenlang auf den Aufbau der Startseite wartet. Nur Computernerds kommen auf die Idee, im Internet einzukaufen. In der ersten Woche verkauft Renata DePauli sechs Paar Socken. Das kleine Gästezimmer ihrer Münchner Wohnung dient als Fotostudio, Büro und Versandabteilung zugleich. Das Lager ist im Kleiderschrank.
via ftd.de

Das waren die bescheidenen Anfänge des bis heute andauernden Wachstumskurses eines Internet-Shops. Faszinierend zu lesen, wie sich der Erfolg einstellt, wenn man die Bedürfnisse und Wünsche der Zielgruppe ernst nimmt, z.B. Modeberatung anbietet, vom Geschäft etwas versteht, z.B. die Logistik beherrscht, und sich Zeit gönnt, das Unternehmen organisch wachsen zu lassen.

Eine lesenswerte Fallstudie aus der Business-Ecke des Internets!

Lesetipp gefunden bei http://mwonline.de

Gerald Lembcke über die Angst vor dem Enterprise 2.0

Gerald Lembke entkräftet in seinem kmu-blog die Angst, die viele Manager angesichts der Enterprise-2.0-Entwicklung beschleicht: 

"Angst geht um in deutschen Führungsetagen. Eine wachsende Anzahl von Publikationen, unzählige Berater, Media- und Internetagenturen und selbsternannte Experten und nicht zuletzt die Visionäre dieser Welt prophezeien den Unternehmen eine digitale Zukunft. Das Unternehmen 1.0 sei gestern, Unternehmen 2.0 von morgen sei schon heute. Doch was verbirgt sich dahinter?

Worüber wir reden?

Natürlich gibt es keine umfassende Definition. Enterprise 2.0 bezeichnet den Einsatz von social Media Tools und social Software für das interne Informations- und Wissensmanagement und für die Innen- und Außenkommunikation von Unternehmen. Konkret: Unternehmen 2.0 ist strategisch und konzeptionell die Grundlage für erfolgreiche Kundenakquisen im Internet, neue Marketingkonzepte (Marketing 2.0), Markenaufbau und Markenentwicklung, Mobile Marketingprozesse und nicht zuletzt Umsatzsteigerungen unter niedrigeren Kosten. Welcher Vorstand oder Geschäftsführer da noch wegschaut, den würde ich als Aufsichtsrat oder Beirat absetzen lassen."

Mehr dazu und Empfehlungen für die Einführung des Enterprise-2.0-Gedankens in das Unternehmen gibt es hier