Zockersieg 2.0 – Und wann folgt 3.0?

Ein Gastbeitrag von Georgio Zervas: Euro-Krise: Gerettet wurden Europas Banken – Griechenland und Europa bleiben gefährdet Die Ruhe täuscht. Der Zusammenbruch Griechenlands ist eher nur vertagt. Und auch der nächste Zockerangriff ist keineswegs gebannt. Europa muss endlich klug und kraftvoll gestalten. Sonst wird es weiterhin gestaltet – als universelle Versicherungsanstalt der globalen Zockercommunity. Zunächst einmal: Schon wenige Tage nach der „Rettung Griechenlands“ wurde es allen klar: Es ging gar nicht um die Rettung Griechenlands, sondern um die Rettung der „systemrelevanten“ Banken in Deutschland und allen anderen EU-Ländern. Diese mussten gerettet werden, damit wir uns keinen Lehman-Dominoeffekt mitten in unserer europäischen Bankenlandschaft einhandeln. Die vorläufige staatliche Garantiesumme der EU-Länder, damit die Banker und Zocker wieder beruhigt schlafen können, beläuft sich auf 720 Milliarden Euro. Und gleich wurde die Versicherung hinterhergeschoben: Wenn ihr mehr braucht, liefern wir auch gerne noch mehr.

Andererseits: Die Krise entfaltet eine Dynamik, die man auch als "Glück für Europa" interpretieren kann. Europa macht Fortschritte in der Integration. Darauf weist Fritz B. Simon hin ...
http://www.carl-auer.de/blog/simon/die-krise-gluck-fur-europa/